• SapphireSphinx@feddit.orgOP
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    3 days ago

    Seht ihr, darum ermahnt euch der gute Kanzler auch endlich mal den Gürtel enger zu schnallen und ran zu klotzen. Damit wir uns den Wohlstand in Zukunft auch noch leisten können! /s

    • MeGustaBrainrot@feddit.org
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      14 hours ago

      Eine Vermögenssteuer bekämpft nur das Symptom der ungleichen/nicht leistungsgerechten Verteilung.

      Der Ursache kann man z.B. mit einer reformierten Kapitalertragssteuer entgegenwirken die Kleinsparern eine Altersvorsorge im Spätkapitalismus noch ermöglicht, aber gleichzeitig überbezahlten, arbeitslosen nichtsnutz Kapitalisten, die nur von ihrem Vermögen/der Arbeit anderer leben den Hahn langfristig zu dreht.

    • saimen@feddit.org
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      2 days ago

      Sehe ich das richtig, dass dort die Linken im Artikeltext einfach komplett ignoriert werden?

    • Asetru@feddit.org
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      3 days ago

      Wären die doch bloß nicht durch ihre Haltung zur Ukraine und zu Russland so unwählbar… :(

      • join@lemmy.ml
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        3 days ago

        tml ein Friedensextremist zu sein, aber ich stimme Die Linke zu, dass es auch für die Ukrainer besser ist, wenn der Krieg stoppt.

        Wie bei jedem Krieg gibt es einen Haufen Propaganda, warum es diesmal wirklich nur mit Waffen lösbar ist.

        Guckmal wie die Tagesschau wieder völlig hinter einem Regime-change in Venezuela und Iran steht, auch wenn längst klar ist, was das bedeutet für die Bevölkerung (z.B. Libyen, Iraq). Oder wie die Tagesschau 2 Jahre lang Völkermord in Gaze verschwiegen hat, und behauptete, dass jeder Protest antisemitisch und gewalttätig sei. Was spricht dafür, dass sie nicht den gleichen Quatsch verkaufen, wenn es die Ukraine betrifft?

        Von mir zu Hause ist es schwierig einzuschätzen, was genau die beste Lösung ist, aber ich vertraue die Einschätzung Der Linken mehr als viele andere Institute oder Organisationen mit oft ziemlich schlechten Track Records.

        • smokeysnilas@feddit.org
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          2 days ago

          Dass es auch für die Ukrainer besser ist, wenn der Krieg stoppt.

          Das ist aber nicht die Position der Linken, sondern die Politik der Linken läuft darauf hinaus dass die Ukraine sich kampflos ergibt und die Kontrolle über das gesamte Land an das russische Militär übergibt. Und was in Gebieten passiert die Russland kontrolliert konnte man in Bucha und Irpin eindrucksvoll sehen. Das ist für die Ukrainer sicher nicht das Beste. Mal ganz abgesehen davon dass die Ukrainer das bitteschön selber entscheiden können, und es ist nicht an uns eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung zu erzwingen. Auch nicht durch Entzug der Unterstützung, denn die Ukraine ist klar im Recht sowohl völkerrechtlich als auch moralisch.

          Die Ukrainer haben sich klar in demokratischen Wahlen für ihre Regierung entschieden. Libyen, Irak und Gaza hatten jahrzehntelang keine demokratische Regierung mehr und hatten keinen legitimen Anspruch die Bevölkerung zu repräsentieren. Dem russischen Überfall auf die Ukraine ist auch keinerlei militärische Aggression der Ukraine vorausgegangen. Auch das war im Irak, in Libyen oder in Gaza komplett anders. Gegen eine illegitime Regierung die ihr Militär gegen Minderheiten oder Nachbarstaaten einsetzt ist eine Intervention irgendwann angezeigt. Ich wünschte man hätte dafür in der Vergangenheit immer den sauberen Verfahrensweg über die UN gewählt. Das war nicht der Fall, trotzdem heißt das nicht das die Konflikte auch nur ansatzweise vergleichbar sind. Und wenn du den Unterschied nicht erkennst bist du entweder blind, oder wenn du den Unterschied absichtlich relativieren willst bösartig oder ein bezahlter Troll.

          • join@lemmy.ml
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            2 days ago

            Geht es die Bevölkerung nach einer Intervention besser oder schlechter, egal ob sie demokratisch vertreten sind oder nicht. Intervention bedeutete in der Vergangenheit fast immer die Zerstörung des Landes und des Wohlstands, Millionen Geflüchtete und 10 000 bis 100 000 Opfer.

            Dann, was sind die Kriterien dafür, welche Länder einer Intervention bedürfen? Und warum sind es immer zufälligerweise geostrategische Gegner der USA?

            Und letztens, auch wenn die Position Der Linke zum Ukrainekonflikt völlig daneben ist, warum ist das eine rote Linie, aber Deutschland in einer Oligarchie umwandeln nicht. Das ist nämlich, entsprechend ihren Plänen, die Position der anderen Parteien.

            Und letztens letztens, egal was Hamas macht, Völkermord ist nie Angemessen, dass die Deutsche Medien das mehr als ein Jahr gerechtfertigt und verschwiegen haben, ist beschämend und bricht das Vertrauen.

            • smokeysnilas@feddit.org
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              1 day ago

              Geht es die Bevölkerung nach einer Intervention besser oder schlechter, egal ob sie demokratisch vertreten sind oder nicht.

              Klar geht es den Leuten besser. Unsere eigene Geschichte ist doch das beste Beispiel. Was ist mit Japan? Im Irak zeigt der HDI Trend auch deutlich nach oben und es ist da auch lange niemand mehr vergast worden, das war mit Saddam Hussein an der Macht anders.

              Dann, was sind die Kriterien dafür, welche Länder einer Intervention bedürfen.

              Menschenrechte sind schonmal ein starkes Kriterium.

              Und letztens, auch wenn die Position Der Linke zum Ukrainekonflikt völlig daneben ist, warum ist das eine rote Linie, aber Deutschland in einer Oligarchie umwandeln nicht.

              Weil eines der beiden Probleme deutlich schwerer wiegt. Wirtschaftliche Ungerechtigkeit in Deutschland ist scheiße. Aber lieber verliere ich selbst ein bisschen Wohlstand als die Ukraine zu opfern mit der Aussicht, dass Russland den Krieg danach weiter nach Westen trägt und ich irgendwann selber fliehen muss oder den Einberufungsbefehl bekomme. Eine kleinere Wohnung oder ein älteres Auto fahren zu müssen oder mehr Aldi statt Biomarkt erscheint mir da weniger schlimm.

              Und letztens letztens, egal was Hamas macht, Völkermord ist nie angemessen

              Hab ich ja auch nicht gesagt und ich will das Vorgehen Israels auch nicht gutheißen. Zu Recht verurteilen das ja auch die allermeisten Rechtsstaaten. Eine Intervention gegen die Hamas halte ich allerdings schon für gerechtfertigt, aber halt nicht so willkürlich und unterschiedslos wie Israel das gemacht hat.

    • brainwashed@feddit.org
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      3 days ago

      Ja die schlagen was ernsthaft schlechtes vor weil sie bereits auf der ersten Millionen zu langen wolle. Das hat mit Musk und anderen Milliardären genau nichts zu tun, macht sie aber für jeden Eigenheimbeseitzer unwählbar.

      • kossa@feddit.org
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        2 days ago

        Weiß nicht. Man kann ja auch als Besitzender Bock auf eine solidarische Gesellschaft haben ¯\_(ツ)_/¯.

          • WalterLego@lemmy.zip
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            2 days ago

            Deine Frage ergibt keinen Sinn. Eine Vermögenssteuer einführen bei 50% Steuern und Abgaben ist solidarisch, da man die Last nicht mehr nur den Arbeitnehmern aufbürdet.

            • brainwashed@feddit.org
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              2 days ago

              Das unterstellt, dass die Vermögenden nichts bezahlen würden. Ich für mein Teil zahle schon Grundsteuer und fleißig Vorabpauschale auf noch nicht realisierte Gewinne. Wenn ich sie dann realisiere 25 %. Jetzt noch mal auf den ganzen Kuchen eine wahllose Steuer abdrücken, weil… Ja warum eigentlich?

              • WalterLego@lemmy.zip
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                15 hours ago

                Unser Staat hat einen Finanzbedarf. Infrastruktur, Schulen, Verwaltung, Digitalisierung, Justiz etc. Mehrere Bundesregierungen und über 100 Regierungskoalitionen auf Länderebene haben alles versucht, um zu sparen und schlaue Lösungen zu finden. Am Ende hat man das Land kaputt gespart, sodass dysfunktionale Infrastruktur und Verwaltung der Wirtschaft massiv schaden. Staatsausgaben sind also alternativlos.

                Seit Jahrzehnten haben wir Reallohnverluste. Die Armen werden Ärmer, die Reichen werden aber immer reicher. Inzwischen kommen wir dadurch an einen Punkt, an dem die Lebensqualität der Arbeitnehmer darunter immer mehr leidet.

                Das führt zu einem Rechtsruck. Alle Parteien werden kollektiv für die schlechten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verantwortlich gemacht. Nicht mal zu unrecht, da sie eben die Gesetze gemacht haben, die diese Verschlechterungen gebracht haben.

                Die Lösung wäre allerdings nicht die AFD, sondern eine linke Regierung, die Vermögen und Erbschaften besteuert und Gehälter entlastet.

                • brainwashed@feddit.org
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                  14 hours ago

                  Seit Jahrzehnten haben wir Reallohnverluste. Die Armen werden Ärmer, die Reichen werden aber immer reicher.

                  Das gerne mal belegen. Relative Vermögensanteile / GINI läuft die letzten Jahre eher seitwärts.

                  Der falschen Dichotomie “Vermögenssteuer oder Nazis” kann ich in dieser kürze auch nicht folgen, sorry. Wenn die PdL will, dass das Bürgertum so eine Politik mitwählt, und ohne wird es nicht gehen, muss man scharf von Enteignungspolitik alá Chavez und Wohlstandsvernichtung für jeden Eigenheimbesitzer abgrenzen, nicht damit liebäugeln. Wie hier andernorts vorgeschlagen 2x Lebensmedianeinkommen wäre ein Anfang für so eine Diskussion, keine Million in der 2/3 Eigenheimen in 30 Jahren nominal reingeraten.

              • kossa@feddit.org
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                2 days ago

                Ja warum eigentlich?

                Weil du massiv was davon hast, wenn die ärmeren Menschen sich wieder als geschätzter Teil der Gesellschaft fühlen können. Die Linke sagt ja nicht “Alle Steuern bleiben wie sie sind und wir erheben die Vermögensteuer wieder, haha”. Als Ausgleich wird ja Einkommen aus Arbeit, insbesondere bei Geringverdienern, massiv entlastet in deren Plänen.

                Das meinte ich ja: auch Vermögende könnten das gut finden. Armutsbekämpfung schützt vor Faschismus, Kriminalität und vielen weiteren Effekten, die sich auf das Umfeld, in dem die Vermögenden sich aufhalten, positiv auswirken. Platt: auch wenn ich in einem Schloss wohne, kann ich mich darüber freuen, wenn es in meiner Stadt gepflegte Parks und gut finanzierte Schulen gibt.

                • brainwashed@feddit.org
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                  1 day ago

                  Weil du massiv was davon hast, wenn die ärmeren Menschen sich wieder als geschätzter Teil der Gesellschaft fühlen können.

                  Ich glaube Wertschätzung etwas mehr ist, als 3 Euro mehr Alimente von der PdL zu bekommen.

                  Als Ausgleich wird ja Einkommen aus Arbeit, insbesondere bei Geringverdienern, massiv entlastet in deren Plänen.

                  Unterm Strich hatte die PdL ein Konzept mit dreistelligen Mehreinnahmen bei der Steuer, da ist kein proportionaler Ausgleich https://www.iwd.de/artikel/was-die-parteien-beim-thema-steuern-planen-644084/

                  Platt: auch wenn ich in einem Schloss wohne, kann ich mich darüber freuen, wenn es in meiner Stadt gepflegte Parks und gut finanzierte Schulen gibt.

                  Die Parks bezahlt bei uns die Stadt, die Schulen das Land, bis da eine vom Bund erhobene VSteuer runtertropft, dauert das ne ganze Weile.

          • kossa@feddit.org
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            2 days ago

            Mein Kommentar zielte eher darauf, dass ich glaube, dass die Linke sinnvollere Dinge kauft als ihre politische Konkurrenz. Die Dinge, die die Linke will, führen zu einer solidarischeren, faireren und v.a. stabileren Gesellschaft. Und daher würde ich dann auch Vermögensteuer zahlen ¯\_(ツ)_/¯.

            Abgesehen davon stimmt das ja mit 50% Abgaben auf Arbeit nur so mittelmäßig. Rentenansprüche und Krankenversicherung bringen ja direkt Leistung. Die reinen Steuern sind ja nicht 50%.

            Edit: und Leute, die nicht arbeiten und nur von ihrem Vermögen leben, zahlen das ja gleich gar nicht. Finde da die Zucman Steuer gar nicht dumm, in dem Kontext. Da zahlt man nur die Differenz zur Vermögensteuer quasi.

            • brainwashed@feddit.org
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              2 days ago

              Dass diese linke Politik langfristig zu Wohlstand und Fairness für alle führt, bezweifle ich ernsthaft. Sah man ja nicht zuletzt und Chávez in Venezuela. Wenn erst mal die Staatsquote hoch genug ist und eine Produktionsmittel unter Parteikontrolle kommt die Korruption von ganz alleine.

              Ich weiß nicht, welche Vermögenden du meinst, die von ihrem Vermögen leben aber nichts bezahlen. Für jeden Zins Euro werden selbstverständlich Kapitalertrag Steuern fällig, Kirchensteuern, Solidaritätsbeitrag. Jemand, der nur von seinem Vermögen lebt, muss zudem seine Krankenkasse entsprechend seiner Kapitaleinkünfte im Jahr bezahlen.

              Das mag für Die Linke schwer verständlich sein, aber einfach-Millionäre sind weder extrem reich, noch zahlen Sie keine Steuern und Abgaben in diesem Land.

              • kossa@feddit.org
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                2 days ago

                Dass diese linke Politik langfristig zu Wohlstand und Fairness für alle führt, bezweifle ich ernsthaft

                In meiner Wahrnehmung führt halt alle sonstige Politik der letzten Jahrzehnte auch nicht dahin. Würde ich probieren. Aber darum geht es ja gar nicht. Geht um die Aussage, dass “jeder der ein Eigenheim besitzt die Vorschläge der Linken zur Vermögensteuer doof finden muss”. Ich sage ja nur, die Linke ist ja nu’ keine Ein-Themen-Partei. Nur weil ich persönlich von der Vermögensteuer betroffen wäre, kann ich ja viele andere Vorschläge dieser Partei schlau finden?

                aber nichts bezahlen

                Torpfosten verschieben, much? Du hast diese fantasierte 50% Abgabenquote auf Arbeit erwähnt. Kein Mensch, insbesondere kein Vermögender, zahlt so viele Abgaben.

                Quelle? Of course I know him, he’s me!

                • brainwashed@feddit.org
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                  1 day ago

                  Nur weil ich persönlich von der Vermögensteuer betroffen wäre, kann ich ja viele andere Vorschläge dieser Partei schlau finden?

                  Ich würde davon ausgehen dass das auch Leute ablehnen die davon ausgehen dass sie davon betroffen werden. Was mit Eigenheim und mangelndem Inflationsausgleich bei einer VSteuer ab 1 Mio einfach fest zu erwarten ist.

                  Kein Mensch, insbesondere kein Vermögender, zahlt so viele Abgaben.

                  Schon der Mindestlöhner in Vollzeit bekommt von seinem Arbeitgeberbrutto nur 40 % auf das Konto. Spoiler: Das wird nicht besser, wenn man mehr verdien. Siehe: Beliebiger Arbeitgeberbruttorechner.

      • HansGruber@sh.itjust.works
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        2 days ago

        Drei Prozent der Eigenheimbesitzer sind Immobilien Millionär(e). Der Vorschlag der Linken sieht dann so aus: Bei einer Million Eigenheim muss man ~436€ monatlich an Abgaben zahlen. Vorausgesetzt man besitzt die Immobilie alleine und hat keine Schulden.

        Man kann natürlich das Narrativ glauben dass hier Omis aus ihren kleinen Häusern in Speckgürteln getrieben werden. Diese Fälle muss man allerdings mit der Lupe in den 3% suchen.

        • brainwashed@feddit.org
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          2 days ago

          Ich weiß nicht, warum wir jetzt nur die Eigenheimbesitzer dafür anschauen, aber 10 % der Haushalte zwischen 65 und 75 sind schon mal Millionäre https://www.iwd.de/artikel/mit-dem-alter-waechst-das-vermoegen-489710/

          Die Familie, die mit Ende 30 das Eigenheim kauft, hat natürlich erst mal nicht viel Vermögen weil noch viel auf Pump.

          Natürlich ist es egal, ob das Geld im ETF hängt oder im Eigenheim, Es wird schließlich alles addiert.

          • HansGruber@sh.itjust.works
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            2 days ago

            Naja weil du meintest dass mit die Linke mit der Vermögenssteuer für alle Eigenheimbesitzer unwählbar ist. Was 41,9% aller Deutschen wären.

            Okay also das arbeitgebernahe Forschungsinstitut sagt dass nur die obersten 10% aller Haushalte der Altersgruppen von 55-74 über eine Million besitzen. Und das auch nur sehr knapp über einer Million. Dazu müsste man noch beachten dass der iwd hier Haushalte aufzählt kein Vermögen pro Kopf. Von wie vielen Menschen reden wir denn hier? Ich finde keine verlässlichen Zahlen um das zu vergleichen.

            Ich würde aber behaupten man findet Mittel und Wege um 19k-61k loszuwerden wenn es wirklich darauf ankommt. Auf der anderen Seite werden die Leistungslosen endlich mal zur Kasse gebeten. Klingt für mich gut, endlich wieder eine Leistungsgesellschaft auferstehen lassen in Deutschland!

            • brainwashed@feddit.org
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              2 days ago

              Naja weil du meintest dass mit die Linke mit der Vermögenssteuer für alle Eigenheimbesitzer unwählbar ist. Was 41,9% aller Deutschen wären.

              Ja, und du fragst so gar nicht nach warum, sondern postolierst direkt, dass ja gar nicht jeder Eigenheimer heute Millionär ist. Das ist richtig, aber wer heute ein Eigenheim zu 500.000 kauft hat völlig absehbar allein schon der Inflation wegen, bis er das abbezahlt hat in 30 Jahren da eine nominale Million stehen. Siehe https://gerd-kommer.de/blog/wertsteigerungen-wohnimmobilien/

              Da hat einfach keiner Bock drauf.

              Von wie vielen Menschen reden wir denn hier? Ich finde keine verlässlichen Zahlen um das zu vergleichen.

              Eine Eingrenzung hast du da. Bevor wir hier Gute-Daten-schlechte-Daten spielen, komm gerne mit besseren. Aber die Vsteuer kann ja keine Steuer sein, die gleichzeitig was bringt aber auch garkeinen wirklich betrifft. Deutschland hat millionen Millionärshaushalte.

              Ich würde aber behaupten man findet Mittel und Wege um 19k-61k loszuwerden wenn es wirklich darauf ankommt.

              Die 10 % haben mindestens die Million + zerquetschte, nicht im durchschnitt. Das ist die Grenze zu den obersten 10 % in der Alterskohorte.

              Auf der anderen Seite werden die Leistungslosen endlich mal zur Kasse gebeten.

              Wo nimmst du das her? Wann ist jemand leistungslos? Vielleicht messen wir das mal, schauen wer überhaupt schon wie viel beiträgt, als hier am Vermögen irgendwas festzumachen. Nochmal: Die haben mit Elon Musk und Klattens nichts zu tun. Das sind keine Milliardäre. Jeder 20 Jährige hat heute ein erwartbares Lebensarbeitseinkommen von mehreren Millionen Euro.

              • HansGruber@sh.itjust.works
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                1 day ago

                Achso weil es in ~30 Jahren in der Zukunft durch kalte Progression einen selbst treffen könnte, vorausgesetzt die Freibeträge werden in 30 Jahren nie angefasst, ist es logisch dass jeder Eigenheimbesitzer dagegen sein muss? Steile These, bin Immobilienbesitzer und bin für die Vsteuer. Warum? Weil nur eine progressive Besteuerung von Vermögen die Vermögensungleicheit ausgleichen kann.

                Wofür Brauch ich bessere Daten? Wir sehen dass maximal 10% in zwei Altersgruppe betroffen sind. Tendenziell deutlich weniger weil falsche Messgröße. Und nu? Eigentum verpflichtet, wer mehr Kapital anhäuft profitiert von der Infrastruktur um ihn herum.

                Leistungslos sind ungefähr 75% in Deutschland zu ihrer Milliarde gekommen. https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-milliardaere-in-deutschland-drei-viertel-erben Ja wie oben schon erwähnt wenn nie irgendwas angepasst wird. Klar wenn man davor Angst hat dann lassen wir das System besser so unfair wie es gerade ist. Wo führt diese Kapitalverklumpung uns hin?

                • brainwashed@feddit.org
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                  21 hours ago

                  Leistungslos sind ungefähr 75% in Deutschland zu ihrer Milliarde gekommen.

                  Jetzt bist du wieder Faktor 1000 über den Millionären. Was hat das mit Millionären zu tun? Würde sich der Drang zu Besteuerung ändern, wenn die Millionäre nicht leistungslos zu ihrer Million gekommen wären?

                  Das liegt einfach Größenordnungen daneben. Das ist wie die Steuern für Menschen mit 50.000 Euro Jahreseinkommen anzuziehen aufgrund irgendwelcher Verfehlungen von Menschen mit 50 Millionen Euro Jahreseinkommen.

  • copacetic@discuss.tchncs.de
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    3 days ago

    Warum sind “Aktien” denn “Geldvermögen”? Das ergibt doch keinen Sinn. Es sollte doch keinen Unterschied machen, ob ich in Aktien, Kunst, oder Goldbarren investiere.

    Was sie eigentlich messen ist doch eigentlich “das wo wir halt einfach Zahlen bekommen können”. Das dann “Geldvermögen” zu nennen ist irreführend.

    • PostingInPublic@lemmy.world
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      3 days ago

      Ist per Wiki genau so gemeint, Vermögen, dass man direkt in Geld ausdrücken kann:

      “Das Aggregat Geldvermögen ist in den Wirtschaftswissenschaften ein mehrdeutiger Begriff, mit dem jener Teil des Vermögens beschrieben wird, der einen auf eine Währungseinheit (Euro oder Fremdwährung) lautenden Nominalwert hat”

      • copacetic@discuss.tchncs.de
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        3 days ago

        Im Artikel steht:

        Immobilien werden nicht eingerechnet.

        Inwiefern haben Immobilien denn keinen “auf eine Währungseinheit (Euro oder Fremdwährung) lautenden Nominalwert”? Natürlich kann ich den Wert eines Hauses in Euro angeben. Es ist aber halt viel aufwendiger an diese Zahlen zu kommen als an einen Börsenkurs.

        Wäre ich Firmeneigentümer, dann macht es offenbar einen großen Unterschied für mein Geldvermögen, ob meine Firma an der Börse ist oder nicht. Wenn nicht, ist sie nämlich 0€ wert. /s

    • brainwashed@feddit.org
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      3 days ago

      Würde im Sinne von liquide und täglich bepreist schon Sinn machen, aber ansonsten nicht, nein. Und klar wäre das schön wenn auch der Kunstsammler eine Vorabpauschale auf seine Kunst zahlen müsste, das ist aber unser ETF Investoren vorbehalten.

  • ominous ocelot@leminal.space
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    3 days ago

    Inflation/ Kaufkraftverlust auch, aber hauptsächlich Aktienmarktgewinne. Eine kaufkraftbereinigte Zahl fehlt im Artikel dennoch.