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    2 days ago

    Drei Prozent der Eigenheimbesitzer sind Immobilien Millionär(e). Der Vorschlag der Linken sieht dann so aus: Bei einer Million Eigenheim muss man ~436€ monatlich an Abgaben zahlen. Vorausgesetzt man besitzt die Immobilie alleine und hat keine Schulden.

    Man kann natürlich das Narrativ glauben dass hier Omis aus ihren kleinen Häusern in Speckgürteln getrieben werden. Diese Fälle muss man allerdings mit der Lupe in den 3% suchen.

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      2 days ago

      Ich weiß nicht, warum wir jetzt nur die Eigenheimbesitzer dafür anschauen, aber 10 % der Haushalte zwischen 65 und 75 sind schon mal Millionäre https://www.iwd.de/artikel/mit-dem-alter-waechst-das-vermoegen-489710/

      Die Familie, die mit Ende 30 das Eigenheim kauft, hat natürlich erst mal nicht viel Vermögen weil noch viel auf Pump.

      Natürlich ist es egal, ob das Geld im ETF hängt oder im Eigenheim, Es wird schließlich alles addiert.

      • HansGruber@sh.itjust.works
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        1 day ago

        Naja weil du meintest dass mit die Linke mit der Vermögenssteuer für alle Eigenheimbesitzer unwählbar ist. Was 41,9% aller Deutschen wären.

        Okay also das arbeitgebernahe Forschungsinstitut sagt dass nur die obersten 10% aller Haushalte der Altersgruppen von 55-74 über eine Million besitzen. Und das auch nur sehr knapp über einer Million. Dazu müsste man noch beachten dass der iwd hier Haushalte aufzählt kein Vermögen pro Kopf. Von wie vielen Menschen reden wir denn hier? Ich finde keine verlässlichen Zahlen um das zu vergleichen.

        Ich würde aber behaupten man findet Mittel und Wege um 19k-61k loszuwerden wenn es wirklich darauf ankommt. Auf der anderen Seite werden die Leistungslosen endlich mal zur Kasse gebeten. Klingt für mich gut, endlich wieder eine Leistungsgesellschaft auferstehen lassen in Deutschland!

        • brainwashed@feddit.org
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          1 day ago

          Naja weil du meintest dass mit die Linke mit der Vermögenssteuer für alle Eigenheimbesitzer unwählbar ist. Was 41,9% aller Deutschen wären.

          Ja, und du fragst so gar nicht nach warum, sondern postolierst direkt, dass ja gar nicht jeder Eigenheimer heute Millionär ist. Das ist richtig, aber wer heute ein Eigenheim zu 500.000 kauft hat völlig absehbar allein schon der Inflation wegen, bis er das abbezahlt hat in 30 Jahren da eine nominale Million stehen. Siehe https://gerd-kommer.de/blog/wertsteigerungen-wohnimmobilien/

          Da hat einfach keiner Bock drauf.

          Von wie vielen Menschen reden wir denn hier? Ich finde keine verlässlichen Zahlen um das zu vergleichen.

          Eine Eingrenzung hast du da. Bevor wir hier Gute-Daten-schlechte-Daten spielen, komm gerne mit besseren. Aber die Vsteuer kann ja keine Steuer sein, die gleichzeitig was bringt aber auch garkeinen wirklich betrifft. Deutschland hat millionen Millionärshaushalte.

          Ich würde aber behaupten man findet Mittel und Wege um 19k-61k loszuwerden wenn es wirklich darauf ankommt.

          Die 10 % haben mindestens die Million + zerquetschte, nicht im durchschnitt. Das ist die Grenze zu den obersten 10 % in der Alterskohorte.

          Auf der anderen Seite werden die Leistungslosen endlich mal zur Kasse gebeten.

          Wo nimmst du das her? Wann ist jemand leistungslos? Vielleicht messen wir das mal, schauen wer überhaupt schon wie viel beiträgt, als hier am Vermögen irgendwas festzumachen. Nochmal: Die haben mit Elon Musk und Klattens nichts zu tun. Das sind keine Milliardäre. Jeder 20 Jährige hat heute ein erwartbares Lebensarbeitseinkommen von mehreren Millionen Euro.

          • HansGruber@sh.itjust.works
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            1 day ago

            Achso weil es in ~30 Jahren in der Zukunft durch kalte Progression einen selbst treffen könnte, vorausgesetzt die Freibeträge werden in 30 Jahren nie angefasst, ist es logisch dass jeder Eigenheimbesitzer dagegen sein muss? Steile These, bin Immobilienbesitzer und bin für die Vsteuer. Warum? Weil nur eine progressive Besteuerung von Vermögen die Vermögensungleicheit ausgleichen kann.

            Wofür Brauch ich bessere Daten? Wir sehen dass maximal 10% in zwei Altersgruppe betroffen sind. Tendenziell deutlich weniger weil falsche Messgröße. Und nu? Eigentum verpflichtet, wer mehr Kapital anhäuft profitiert von der Infrastruktur um ihn herum.

            Leistungslos sind ungefähr 75% in Deutschland zu ihrer Milliarde gekommen. https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/faktenfuchs-milliardaere-in-deutschland-drei-viertel-erben Ja wie oben schon erwähnt wenn nie irgendwas angepasst wird. Klar wenn man davor Angst hat dann lassen wir das System besser so unfair wie es gerade ist. Wo führt diese Kapitalverklumpung uns hin?

            • brainwashed@feddit.org
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              19 hours ago

              Leistungslos sind ungefähr 75% in Deutschland zu ihrer Milliarde gekommen.

              Jetzt bist du wieder Faktor 1000 über den Millionären. Was hat das mit Millionären zu tun? Würde sich der Drang zu Besteuerung ändern, wenn die Millionäre nicht leistungslos zu ihrer Million gekommen wären?

              Das liegt einfach Größenordnungen daneben. Das ist wie die Steuern für Menschen mit 50.000 Euro Jahreseinkommen anzuziehen aufgrund irgendwelcher Verfehlungen von Menschen mit 50 Millionen Euro Jahreseinkommen.

              • HansGruber@sh.itjust.works
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                13 hours ago

                Irgendwo muss man eine Freigrenze ja setzen. Über die aktuelle Freigrenze kann man gern nochmal nachdenken. Auch wie man die gestaltet. Evtl einfach an das Medianeinkommen netto, 45 Jahre lang 100% sparen mit Faktor 2 oben drauf und dann wächst die Grenze mit dem Medianeinkommen. Das wären aktuell knapp 2,052 Millionen.
                Ich finde, wer mehr Geld hat als ein Arbeiter in zwei Arbeitsleben verdienen kann, der sollte der Gesellschaft etwas zurückgeben können/müssen. Klar ist das ne Milchmädchenrechnung, aber da unser Reallohn angeblich relativ gleich bleibt sollte das ja annähernd hinkommen.

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                  13 hours ago

                  Auch wie man die gestaltet. Evtl einfach an das Medianeinkommen netto, 45 Jahre lang 100% sparen mit Faktor 2 oben drauf und dann wächst die Grenze mit dem Medianeinkommen. Das wären aktuell knapp 2,052 Millionen.

                  Für sowas wäre ich komplett zu haben. Das entspricht einer Systematik und meinem Gerechtigkeitsempfinden, dass man sich doch bitte ein sorgenfreies Leben ansparen können darf. Kest, Krankenkasse etc. zahlt man ja eh noch obendrein.

                  Ich finde, wer mehr Geld hat als ein Arbeiter in zwei Arbeitsleben verdienen kann, der sollte der Gesellschaft etwas zurückgeben können/müssen.

                  Irgendwelche 65 jährigen abzukassieren weil die nach einem Arbeitsleben dann doch die Früchte eines Arbeitslebens besitzen halte ich für unverfroren. Mal davon ab, dass Pflege easy all dieses Geld benötigen kann.

                  • HansGruber@sh.itjust.works
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                    13 hours ago

                    Finde es schön dass wir einen Konsens finden. Ich finde man darf den Anreiz des Leistens und Aufbauens nicht zerstören.

                    Irgendwelche 65 jährigen abzukassieren weil die nach einem Arbeitsleben dann doch die Früchte eines Arbeitslebens besitzen halte ich für unverfroren. Mal davon ab, dass Pflege easy all dieses Geld benötigen kann.

                    Joa wenn das wirklich alles selbst erarbeitet ist darf man das ja gerne behalten. Meine Meinung.

                    Im Moment jedoch bestrafen wir Arbeit (mit hohen Abgaben) und belohnen Kapital. Das ist nicht der Weg zu einer Leistungsgesellschaft sondern zu frustrierten Lohnsklaven.