Das private Geldvermögen deutscher Haushalte erreichte 2025 einen Rekordwert. Für dieses Jahr wird ein neuer Höchststand erwartet. Doch der Großteil der Haushalte profitiert nicht davon.
Deine Frage ergibt keinen Sinn. Eine Vermögenssteuer einführen bei 50% Steuern und Abgaben ist solidarisch, da man die Last nicht mehr nur den Arbeitnehmern aufbürdet.
Das unterstellt, dass die Vermögenden nichts bezahlen würden. Ich für mein Teil zahle schon Grundsteuer und fleißig Vorabpauschale auf noch nicht realisierte Gewinne. Wenn ich sie dann realisiere 25 %. Jetzt noch mal auf den ganzen Kuchen eine wahllose Steuer abdrücken, weil… Ja warum eigentlich?
Unser Staat hat einen Finanzbedarf. Infrastruktur, Schulen, Verwaltung, Digitalisierung, Justiz etc. Mehrere Bundesregierungen und über 100 Regierungskoalitionen auf Länderebene haben alles versucht, um zu sparen und schlaue Lösungen zu finden. Am Ende hat man das Land kaputt gespart, sodass dysfunktionale Infrastruktur und Verwaltung der Wirtschaft massiv schaden. Staatsausgaben sind also alternativlos.
Seit Jahrzehnten haben wir Reallohnverluste. Die Armen werden Ärmer, die Reichen werden aber immer reicher. Inzwischen kommen wir dadurch an einen Punkt, an dem die Lebensqualität der Arbeitnehmer darunter immer mehr leidet.
Das führt zu einem Rechtsruck. Alle Parteien werden kollektiv für die schlechten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verantwortlich gemacht. Nicht mal zu unrecht, da sie eben die Gesetze gemacht haben, die diese Verschlechterungen gebracht haben.
Die Lösung wäre allerdings nicht die AFD, sondern eine linke Regierung, die Vermögen und Erbschaften besteuert und Gehälter entlastet.
Seit Jahrzehnten haben wir Reallohnverluste. Die Armen werden Ärmer, die Reichen werden aber immer reicher.
Das gerne mal belegen. Relative Vermögensanteile / GINI läuft die letzten Jahre eher seitwärts.
Der falschen Dichotomie “Vermögenssteuer oder Nazis” kann ich in dieser kürze auch nicht folgen, sorry. Wenn die PdL will, dass das Bürgertum so eine Politik mitwählt, und ohne wird es nicht gehen, muss man scharf von Enteignungspolitik alá Chavez und Wohlstandsvernichtung für jeden Eigenheimbesitzer abgrenzen, nicht damit liebäugeln. Wie hier andernorts vorgeschlagen 2x Lebensmedianeinkommen wäre ein Anfang für so eine Diskussion, keine Million in der 2/3 Eigenheimen in 30 Jahren nominal reingeraten.
Weil du massiv was davon hast, wenn die ärmeren Menschen sich wieder als geschätzter Teil der Gesellschaft fühlen können. Die Linke sagt ja nicht “Alle Steuern bleiben wie sie sind und wir erheben die Vermögensteuer wieder, haha”. Als Ausgleich wird ja Einkommen aus Arbeit, insbesondere bei Geringverdienern, massiv entlastet in deren Plänen.
Das meinte ich ja: auch Vermögende könnten das gut finden. Armutsbekämpfung schützt vor Faschismus, Kriminalität und vielen weiteren Effekten, die sich auf das Umfeld, in dem die Vermögenden sich aufhalten, positiv auswirken. Platt: auch wenn ich in einem Schloss wohne, kann ich mich darüber freuen, wenn es in meiner Stadt gepflegte Parks und gut finanzierte Schulen gibt.
Ja, z.B. von seinem Einkommen ein “normales” Leben führen zu können. Was halt passiert, wenn man Menschen bspw. vergünstigte ÖPNV Tickets gibt oder USt. auf Nahrungsmittel senkt.
vom Bund erhobene VSteuer runtertropft,
Dem GG nach steht die Vermögensteuer den Ländern zu. Zack, schöne Schulen schon mal erreicht. Bin mir sehr sicher, dass die Linke auch an den Gewerbesteuern drehen möchte, zack, Kommunen können Parks kaufen.
Wir bräuchten aber kein ÖPNV Ticket subventionieren, wenn wir nicht den Vollzeit Mindestlöhner schon 40 % seines Lohnswieder wegnehmen würden. Dann noch die Mehrwertsteuer senken und Zack kann er sich auf einmal richtig viel leisten. Ich sehe keine Veranlassung dafür, dass alles unter staatliche Verwaltung zu stellen.
Mein Kommentar zielte eher darauf, dass ich glaube, dass die Linke sinnvollere Dinge kauft als ihre politische Konkurrenz. Die Dinge, die die Linke will, führen zu einer solidarischeren, faireren und v.a. stabileren Gesellschaft. Und daher würde ich dann auch Vermögensteuer zahlen ¯\_(ツ)_/¯.
Abgesehen davon stimmt das ja mit 50% Abgaben auf Arbeit nur so mittelmäßig. Rentenansprüche und Krankenversicherung bringen ja direkt Leistung. Die reinen Steuern sind ja nicht 50%.
Edit: und Leute, die nicht arbeiten und nur von ihrem Vermögen leben, zahlen das ja gleich gar nicht. Finde da die Zucman Steuer gar nicht dumm, in dem Kontext. Da zahlt man nur die Differenz zur Vermögensteuer quasi.
Dass diese linke Politik langfristig zu Wohlstand und Fairness für alle führt, bezweifle ich ernsthaft. Sah man ja nicht zuletzt und Chávez in Venezuela. Wenn erst mal die Staatsquote hoch genug ist und eine Produktionsmittel unter Parteikontrolle kommt die Korruption von ganz alleine.
Ich weiß nicht, welche Vermögenden du meinst, die von ihrem Vermögen leben aber nichts bezahlen. Für jeden Zins Euro werden selbstverständlich Kapitalertrag Steuern fällig, Kirchensteuern, Solidaritätsbeitrag. Jemand, der nur von seinem Vermögen lebt, muss zudem seine Krankenkasse entsprechend seiner Kapitaleinkünfte im Jahr bezahlen.
Das mag für Die Linke schwer verständlich sein, aber einfach-Millionäre sind weder extrem reich, noch zahlen Sie keine Steuern und Abgaben in diesem Land.
Dass diese linke Politik langfristig zu Wohlstand und Fairness für alle führt, bezweifle ich ernsthaft
In meiner Wahrnehmung führt halt alle sonstige Politik der letzten Jahrzehnte auch nicht dahin. Würde ich probieren. Aber darum geht es ja gar nicht. Geht um die Aussage, dass “jeder der ein Eigenheim besitzt die Vorschläge der Linken zur Vermögensteuer doof finden muss”. Ich sage ja nur, die Linke ist ja nu’ keine Ein-Themen-Partei. Nur weil ich persönlich von der Vermögensteuer betroffen wäre, kann ich ja viele andere Vorschläge dieser Partei schlau finden?
aber nichts bezahlen
Torpfosten verschieben, much? Du hast diese fantasierte 50% Abgabenquote auf Arbeit erwähnt. Kein Mensch, insbesondere kein Vermögender, zahlt so viele Abgaben.
Nur weil ich persönlich von der Vermögensteuer betroffen wäre, kann ich ja viele andere Vorschläge dieser Partei schlau finden?
Ich würde davon ausgehen dass das auch Leute ablehnen die davon ausgehen dass sie davon betroffen werden. Was mit Eigenheim und mangelndem Inflationsausgleich bei einer VSteuer ab 1 Mio einfach fest zu erwarten ist.
Kein Mensch, insbesondere kein Vermögender, zahlt so viele Abgaben.
Schon der Mindestlöhner in Vollzeit bekommt von seinem Arbeitgeberbrutto nur 40 % auf das Konto. Spoiler: Das wird nicht besser, wenn man mehr verdien. Siehe: Beliebiger Arbeitgeberbruttorechner.
Kann man sich nicht ausdenken. Du gibst als Beispiel für “solidarisch genug” die schlimme Abgabenquote an (von denen man ja Leistung bezieht, die also in eine “Solidarquote”, wenn man sie sich denn ausdenken würde, gar nicht reinzählen) und jetzt reden wir auch noch über das Arbeitgeberbrutto? Weißt du, wieviele Abgaben der Arbeiter auf den von ihm erwirtschafteten Mehrwert bezahlt? Davon bekommt er ggf. nur noch 1% auf sein Konto. Schlimmschlimm, das!
(von denen man ja Leistung bezieht, die also in eine “Solidarquote”, wenn man sie sich denn ausdenken würde, gar nicht reinzählen)
Leistungen die ich nicht möchte, geil. Das ist staatlich mandatierte Abgabe, also gehörts zur Abgabgenquote. Da jetzt Untermengen anders zu nennen ändert nichts daran.
und jetzt reden wir auch noch über das Arbeitgeberbrutto?
Über was denn sonst?
Weißt du, wieviele Abgaben der Arbeiter auf den von ihm erwirtschafteten Mehrwert bezahlt?
Also definitiv mal die explizit vom Staat verlangten. Da komme ich wie gesagt auf 40-50 % Abgabenlast. Wie kommst du auf 99? Die Rechnung kenne ich nicht.
50 % Abgaben auf Arbeit noch nicht solidarisch genug?
Deine Frage ergibt keinen Sinn. Eine Vermögenssteuer einführen bei 50% Steuern und Abgaben ist solidarisch, da man die Last nicht mehr nur den Arbeitnehmern aufbürdet.
Das unterstellt, dass die Vermögenden nichts bezahlen würden. Ich für mein Teil zahle schon Grundsteuer und fleißig Vorabpauschale auf noch nicht realisierte Gewinne. Wenn ich sie dann realisiere 25 %. Jetzt noch mal auf den ganzen Kuchen eine wahllose Steuer abdrücken, weil… Ja warum eigentlich?
Unser Staat hat einen Finanzbedarf. Infrastruktur, Schulen, Verwaltung, Digitalisierung, Justiz etc. Mehrere Bundesregierungen und über 100 Regierungskoalitionen auf Länderebene haben alles versucht, um zu sparen und schlaue Lösungen zu finden. Am Ende hat man das Land kaputt gespart, sodass dysfunktionale Infrastruktur und Verwaltung der Wirtschaft massiv schaden. Staatsausgaben sind also alternativlos.
Seit Jahrzehnten haben wir Reallohnverluste. Die Armen werden Ärmer, die Reichen werden aber immer reicher. Inzwischen kommen wir dadurch an einen Punkt, an dem die Lebensqualität der Arbeitnehmer darunter immer mehr leidet.
Das führt zu einem Rechtsruck. Alle Parteien werden kollektiv für die schlechten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte verantwortlich gemacht. Nicht mal zu unrecht, da sie eben die Gesetze gemacht haben, die diese Verschlechterungen gebracht haben.
Die Lösung wäre allerdings nicht die AFD, sondern eine linke Regierung, die Vermögen und Erbschaften besteuert und Gehälter entlastet.
Das gerne mal belegen. Relative Vermögensanteile / GINI läuft die letzten Jahre eher seitwärts.
Der falschen Dichotomie “Vermögenssteuer oder Nazis” kann ich in dieser kürze auch nicht folgen, sorry. Wenn die PdL will, dass das Bürgertum so eine Politik mitwählt, und ohne wird es nicht gehen, muss man scharf von Enteignungspolitik alá Chavez und Wohlstandsvernichtung für jeden Eigenheimbesitzer abgrenzen, nicht damit liebäugeln. Wie hier andernorts vorgeschlagen 2x Lebensmedianeinkommen wäre ein Anfang für so eine Diskussion, keine Million in der 2/3 Eigenheimen in 30 Jahren nominal reingeraten.
Weil du massiv was davon hast, wenn die ärmeren Menschen sich wieder als geschätzter Teil der Gesellschaft fühlen können. Die Linke sagt ja nicht “Alle Steuern bleiben wie sie sind und wir erheben die Vermögensteuer wieder, haha”. Als Ausgleich wird ja Einkommen aus Arbeit, insbesondere bei Geringverdienern, massiv entlastet in deren Plänen.
Das meinte ich ja: auch Vermögende könnten das gut finden. Armutsbekämpfung schützt vor Faschismus, Kriminalität und vielen weiteren Effekten, die sich auf das Umfeld, in dem die Vermögenden sich aufhalten, positiv auswirken. Platt: auch wenn ich in einem Schloss wohne, kann ich mich darüber freuen, wenn es in meiner Stadt gepflegte Parks und gut finanzierte Schulen gibt.
Ich glaube Wertschätzung etwas mehr ist, als 3 Euro mehr Alimente von der PdL zu bekommen.
Unterm Strich hatte die PdL ein Konzept mit dreistelligen Mehreinnahmen bei der Steuer, da ist kein proportionaler Ausgleich https://www.iwd.de/artikel/was-die-parteien-beim-thema-steuern-planen-644084/
Die Parks bezahlt bei uns die Stadt, die Schulen das Land, bis da eine vom Bund erhobene VSteuer runtertropft, dauert das ne ganze Weile.
Ja, z.B. von seinem Einkommen ein “normales” Leben führen zu können. Was halt passiert, wenn man Menschen bspw. vergünstigte ÖPNV Tickets gibt oder USt. auf Nahrungsmittel senkt.
Dem GG nach steht die Vermögensteuer den Ländern zu. Zack, schöne Schulen schon mal erreicht. Bin mir sehr sicher, dass die Linke auch an den Gewerbesteuern drehen möchte, zack, Kommunen können Parks kaufen.
Wir bräuchten aber kein ÖPNV Ticket subventionieren, wenn wir nicht den Vollzeit Mindestlöhner schon 40 % seines Lohnswieder wegnehmen würden. Dann noch die Mehrwertsteuer senken und Zack kann er sich auf einmal richtig viel leisten. Ich sehe keine Veranlassung dafür, dass alles unter staatliche Verwaltung zu stellen.
Mein Kommentar zielte eher darauf, dass ich glaube, dass die Linke sinnvollere Dinge kauft als ihre politische Konkurrenz. Die Dinge, die die Linke will, führen zu einer solidarischeren, faireren und v.a. stabileren Gesellschaft. Und daher würde ich dann auch Vermögensteuer zahlen ¯\_(ツ)_/¯.
Abgesehen davon stimmt das ja mit 50% Abgaben auf Arbeit nur so mittelmäßig. Rentenansprüche und Krankenversicherung bringen ja direkt Leistung. Die reinen Steuern sind ja nicht 50%.
Edit: und Leute, die nicht arbeiten und nur von ihrem Vermögen leben, zahlen das ja gleich gar nicht. Finde da die Zucman Steuer gar nicht dumm, in dem Kontext. Da zahlt man nur die Differenz zur Vermögensteuer quasi.
Dass diese linke Politik langfristig zu Wohlstand und Fairness für alle führt, bezweifle ich ernsthaft. Sah man ja nicht zuletzt und Chávez in Venezuela. Wenn erst mal die Staatsquote hoch genug ist und eine Produktionsmittel unter Parteikontrolle kommt die Korruption von ganz alleine.
Ich weiß nicht, welche Vermögenden du meinst, die von ihrem Vermögen leben aber nichts bezahlen. Für jeden Zins Euro werden selbstverständlich Kapitalertrag Steuern fällig, Kirchensteuern, Solidaritätsbeitrag. Jemand, der nur von seinem Vermögen lebt, muss zudem seine Krankenkasse entsprechend seiner Kapitaleinkünfte im Jahr bezahlen.
Das mag für Die Linke schwer verständlich sein, aber einfach-Millionäre sind weder extrem reich, noch zahlen Sie keine Steuern und Abgaben in diesem Land.
In meiner Wahrnehmung führt halt alle sonstige Politik der letzten Jahrzehnte auch nicht dahin. Würde ich probieren. Aber darum geht es ja gar nicht. Geht um die Aussage, dass “jeder der ein Eigenheim besitzt die Vorschläge der Linken zur Vermögensteuer doof finden muss”. Ich sage ja nur, die Linke ist ja nu’ keine Ein-Themen-Partei. Nur weil ich persönlich von der Vermögensteuer betroffen wäre, kann ich ja viele andere Vorschläge dieser Partei schlau finden?
Torpfosten verschieben, much? Du hast diese fantasierte 50% Abgabenquote auf Arbeit erwähnt. Kein Mensch, insbesondere kein Vermögender, zahlt so viele Abgaben.
Quelle? Of course I know him, he’s me!
Ich würde davon ausgehen dass das auch Leute ablehnen die davon ausgehen dass sie davon betroffen werden. Was mit Eigenheim und mangelndem Inflationsausgleich bei einer VSteuer ab 1 Mio einfach fest zu erwarten ist.
Schon der Mindestlöhner in Vollzeit bekommt von seinem Arbeitgeberbrutto nur 40 % auf das Konto. Spoiler: Das wird nicht besser, wenn man mehr verdien. Siehe: Beliebiger Arbeitgeberbruttorechner.
Kann man sich nicht ausdenken. Du gibst als Beispiel für “solidarisch genug” die schlimme Abgabenquote an (von denen man ja Leistung bezieht, die also in eine “Solidarquote”, wenn man sie sich denn ausdenken würde, gar nicht reinzählen) und jetzt reden wir auch noch über das Arbeitgeberbrutto? Weißt du, wieviele Abgaben der Arbeiter auf den von ihm erwirtschafteten Mehrwert bezahlt? Davon bekommt er ggf. nur noch 1% auf sein Konto. Schlimmschlimm, das!
Leistungen die ich nicht möchte, geil. Das ist staatlich mandatierte Abgabe, also gehörts zur Abgabgenquote. Da jetzt Untermengen anders zu nennen ändert nichts daran.
Über was denn sonst?
Also definitiv mal die explizit vom Staat verlangten. Da komme ich wie gesagt auf 40-50 % Abgabenlast. Wie kommst du auf 99? Die Rechnung kenne ich nicht.
Wow, ich will auch nicht, dass von meinen Steuern Autobahnen gebaut und fossile Energien subventioniert werden, buhuu.
Was der Staat nicht vom Mehrwert klaut, klaut der Arbeitgeber. Von staatlichen Ausgaben hat der Arbeiter aber ggf. etwas.
Hier übrigens die tatsächliche Abgabenlast:
Inklusive USt. und den schröcklichen Sozialabgaben. Kaum über 50%, und, huch, warum flacht denn die Kurve ab dem ca. 85% Perzentil da wieder ab?