Finde die Idee, in Absprache mit den europäischen Partnern, gut.
Man könnte europäische Truppen inklusive Bundeswehr dort stationieren und öffentlich kommunizieren: ,Wir nehmen die Bedenken unsere transatlantischen Verbündeten bezüglich Grönland sehr ernst und stationieren daher europäische Truppen zur Eindämmung des russischen und chinesischen Einflusses in der Arktis auf Grönland."
Selbst Trump dürfte es schwer fallen dann noch flächendecken genug Gehirnakrobatik zu verbreiten um einen Angriff auf europäische Truppen, die vorgeblich auf sein Verlangen hin dort stationiert wurden, zu begründen.
Weiß jemand wie einflussreich der Reservistenverband ist?
Selbst Trump dürfte es schwer fallen dann noch flächendecken genug Gehirnakrobatik zu verbreiten um einen Angriff auf europäische Truppen, die vorgeblich auf sein Verlangen hin dort stationiert wurden, zu begründen.
Pfft als ob das den kümmert wie glaubwürdig das rüberkommt, ich meine hast du die Venezuela Pressekonferenz am 02.01. gesehen? Da wurde nichtmal aus Höflichkeit gelogen, einfach direkt ‘jo, geht ums Öl, was habt ihr denn geglaubt?’ Der letzte fick der da gegeben wurde ist schon etwas her.
Du hast recht.
Andererseits (wie ein anderer Unser auf meinen Post geantwortet hat) besteht auch für das republikanische Establishment vermutlich noch ein Unterschied zwischen einer dritte-Welt Dintatur in Lateinamerika und einer Demokratie die für einen Soldaten geopfert hat und mit der man seit mehreren Dekaden verbündet ist. Das Schönreden einer Invasion Grönlands dürfte etwas schwerer werden.
Die Idee ist ja auch schon länger auf europäischen und NATO Ebene angekommen.
Es wird dann seitens Trump heißen, wir hätten nicht die Assets (Schiffe), die Sicherheit zu gewährleisten und dann geht es weiter mit den Schwachsinn.
Sicher wird er wieder Dinge behaupten. Von wegen wir würden den Grönländischen Hundeschlitten nur mit Würstchen versorgen oder so. Aber hier geht es in erster Linie um die Weltbühne und Solidarität. Nichts zu tun wäre schlimmer.
Vegane Würstchen?
Stimmt sicher. Ich hoffe allerdings, dass eine europäische Militärpräsnz abschreckend wirkt (nicht weil Europa militärisch da irgendwas reißen könnte sondern weil ein ,Handstreich" wie in Venezuela dann nicht funktioniert). Trump muss wenigstens zu Hause in Erklärungsnot kommen warum er auf teufelkommraus amerikanische Soldaten für seine Pläne sterben lassen wollte. Wenn die USA die Insel einnehmen können ohne eigene Soldaten zu risikieren kann er sich zuhause als Held feiern lassen. (Historisch ähnlich wären Tschechei, Österreich und Rheinlandannektionen unter Hitler… die Deutschen haben ihn natürlich dafür gefeiert, das er weiter Landstriche eingenommen hat ohne das Deutschland dafür irgendetwas, insbesondere keine Leben, zahlen musste.)
Grönland ist militärisch bereits sehr schwierig einzunehmen, weil es unterschiedliche Fähigkeiten und viel Logistik benötigt.
Ein so großer Einsatz der Armee scheint mit ohne Einbezug des Kongresses recht abwegig.
Auch das halten der Frostbeule ist logistisch sehr aufwendig… das ist halt alles arktische Kriegsführung und sehr Sprit und Ressourcenaufwendig.
Grönland ist militärisch bereits sehr schwierig einzunehmen, weil es unterschiedliche Fähigkeiten und viel Logistik benötigt.
Gilt gleiches nicht auch für die Verteidigung?
Natürlich hast du recht mit dem was du sagst.
In anbetracht dessen, dass Trump auch bei Venezuela den Kongress umgangen hat ohne das von diesem irgendeine ernsthafte Reakion kam halte ich es aber für wahrscheinlich, dass die gleiche Strategie nochmal zur Anwendung kommt, wenn man wieder in einer Ruckzuckaktion die Insel besetzen kann. Auf die Checks und Balances ist sowieso kein Verlass mehr.
Da die Europäer, im Gegensatz zu den USA, die Insel nicht einnehmen müssten wäre es denke ich logistisch einfacher dort eine Truppe zu stationieren (vorausgesetzt die Grönänder wollen das).
Ich denke es wird auf zwei Dinge hinauslaufen. Zum einen wir europäisch stationiert und die Flugzeug-gestütze Verteidigung ausgebaut, zum anderen wird ermöglicht alte US-Basen wieder zu öffnen.
Das Appeasment wird aber nicht funktionieren, weil es auch um Rohstoffe geht.
Der Handstreich Venezuela ist mit dem Angriff eines NATO-Verbündeten nicht zu vergleichen und sowohl im Kongress (auch bei Republikanern) als auch bei der Armee werden dem Souverän gerade Grenzen aufgezeigt.
Edit: und solche gibt es auch https://feddit.org/post/24280654
Stimmt, ist nicht wirklich vergleichbar. Trotzdem hab ich den Eindruck, dass immernoch zu viele Leute davon ausgehen Trump würde rational handeln… das die Sache nicht vergleichbar ist MUSS kein Hinderungsgrund für ihn sein.
Dem Vernehmen nach sind ihm Appeasment und Sicherheitsgarantien ziemlich egal… wie du selbst sagst wird er das wahrscheinlich höchstens als ,unzureichend" deklarieren und doch zugreifen. Ob in der Hinsicht MEHR US-Basen auf Gröndland eine gute Idee sind… ich weiß ja nicht. '^^
Trotzdem hab ich den Eindruck, dass immernoch zu viele Leute davon ausgehen Trump würde rational handeln…
https://de.wikipedia.org/wiki/Madman-Theorie
Wenn Trump nicht rational wäre, warum gibt es dann kein Impeachment-Verfahren der Milliardäre?
Meiner Meinung nach weil die Clique die ihn deckt von seiner Irrationalität profitiert. Wenn er das Land in Schutt und Asche legt sitzen die in ihren Bunkern um danach den Rest aufzukaufen. Kurzfristiger Gewinn vor langfristiger Stabiltät oder zu deutsch ,nach mir die Sinnflut". Aus meiner Sicht als empathischer Mensch hat das ganze nichts mir Rationalität zu tun, da unglaubliches Leid verursacht wird um aus einer 10 stelligen Zahl eine 11 oder 12 stellige zu machen.
Ich denke halt, dem “zugreifen” sind Grenzen gesetzt. Seine Militärs haben sich geweigert Invasionspläne zu schmieden und immer mehr Republikaner fordern Checks und Balances im Kontext von ICE.
Ich hoffe du hast recht… allein mit fehlt der Glaube.
Aber danke für den Austausch!



