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  • brot@feddit.orgtoich_iel@feddit.orgich🚋iel
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    21 hours ago

    Ich finde online auf allen Seiten nur diese Information, die alle wohl auf die gleiche Pressemitteilung oder dpa Meldung zurückgehen. Der eigentliche Beschluss ist auch auf der Seite der Verkehrsministerkonferenz Stand gestern Abend nicht online:

    Die Kosten für den Führerschein sind zuletzt stark gestiegen. Mehrere Tausend Euro müssen angehende Autofahrer einplanen. Die Verkehrsminister der Länder finden das zu viel - und fordern den Bund zum Handeln auf. Die Verkehrsminister der Länder setzen sich beim Bund dafür ein, die Führerscheinprüfung für Autofahrer-Neulinge wieder erschwinglicher zu machen. Vor allem die theoretische Ausbildung werde als überfrachtet angesehen, was zu hohen Durchfallquoten und damit verbunden zu einer Kostensteigerung führe, sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) der Nachrichtenagentur dpa auf der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg. “Der Führerschein kostet für junge Leute bis zu 4.000 Euro”, sagte Bernreiter. Die Kosten müssten reduziert werden, um die Bürger zu entlasten. “Die Verkehrsministerkonferenz sieht die stetig steigenden Kosten für den Erwerb eines Führerscheins als Hemmnis für die individuelle Mobilität, dies gilt insbesondere in ländlichen Gebieten mit einem eingeschränkten Angebot an Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs”, heißt es in dem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz.

    https://www.tagesschau.de/inland/verkehrsminister-fuehrerschein-kosten-100.html



  • brot@feddit.orgtoich_iel@feddit.orgich🚋iel
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    22 hours ago

    Die Meldung ist übrigens eine Ente bzw. FakeNews, leider kommend von der taz: Was die Verkehrsministerkonferenz gefordert hat, ist, durch eine Reform der theoretischen Führerscheinausbildung die Kosten zu senken. Ist ja wirklich nicht mehr zeitgemäß, dass die Leute da zig Stunden für hunderte Euro in so einem Fahrschulbüro hocken und sich pädagogisch schlecht gemachte Inhalte anhören. Das kann man sicherlich auch ohne Präsenzunterricht in Kleingruppen lernen und das senkt dann entsprechend die Kosten.

    Eine entsprechende Änderung einer staatlichen Prüfungsordnung ist aber jetzt keine Subventionierung





  • Das mit dem Finanzhaushalt ist übrigens ganz nah an Fake News. Hochschulen müssen wie es so schön heißt “die volle Kapazität an Studienplätzen ausschöpfen” und es gibt auch zig Anwälte, die sehr viel Werbung machen, dass du dich reinklagen kannst. Hochschulen können und dürfen also schlicht und einfach weniger Studis aufnehmen außer sie reduzieren massiv die Zahl des Lehrpersonals

    Auch das mit den Eingangstests ist natürlich Quatsch, wenn man mal drüber nachdenkt: Wenn du einen Studiengang hast, der quasi die “Fortsetzung” eines Schulfaches ist, dann kannst du auch gleich die Schulnote des Faches nehmen und musst die Leute nicht kostspielig aus ganz Deutschland für so einen Test anreisen lassen. Hast du Fächer, deren Grundlagen auf Schulfächern aufbauen, dann kannst du auch die Schulnoten als Basis nehmen. Hast du Fächer, die überhaupt nicht auf Schulfächern aufbauen, dann kannst du von deinen Studis auch keine Vorkenntnisse erwarten, weil wo sollen die auch herkommen? Und wenn du den Schulnoten nicht traust, dann solltest du als Uni sehr vorsichtig sein, denn die Schulnoten kommen ja auch von anderen staatlichen Institutionen und wurden von Beamten erstellt.




  • Wertstoffhöfe sind da nicht wirklich einfacher - selbst in Großstädten liegen die ja eher randständig und sind häufig nur schlecht per ÖPNV zu erreichen. Ich wohne etwas ländlich und hier ist der nächste Wertstoffhof dann 13km entfernt und hat als Öffnungszeiten Mittwoch 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr und Samstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Da ist die Wahrscheinlichkeit doch groß, dass ich den alten Radiowecker einfach in den Müll baller - und es ist ja auch Quatsch, wenn Leute dann 26km mit dem Auto rumdüsen, um an so einem Hof was zu entsorgen. Im Discounter sind sie eh regelmäßig und wenn man den Krams dann wie den Pfand und die Batterien direkt mitnehmen kann, dann ist das richtig