• HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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    9 hours ago

    Die Hälfte der über 80-Jährigen bucht kein Zugticket in der Bahn-App und nutzt kein Google Maps zum Navigieren.

    Ich nutze die Bahn-App, die DHL-App, Doctolib, Sndroid, Windows, und Google Maps auch nicht - wegen fehlendem bzw verweigertem Datenschutz.

    Statt dessen Papierticket, OpenStreetMap, brouter.de, OSMAnd, Linux, SailfishOS, und der DHL Mitarbeiter kann gern mein Päckchen ins Treppenhaus legen und kriegt dafür auch einen Euro in die Hand.

    Eine Studie des Branchenverbands Bitkom kommt zu dem Ergebnis, dass etwa die Hälfte der Menschen über 80 nie das Internet nutzt. In der Studie heißt es:

    Fehlendes Wissen oder Ressourcen, Bedenken oder schlichtweg kein Interesse - die Gründe, das Internet nicht zu nutzen, sind vielfältig.

    Selbst schuld liebe Bitkom Firmen - ohne Datenschutz gibt’s halt nur ein Minimum an kostensenkender Digitalisierung. Denn um Kostensenkung geht’s doch hier?

  • Toe@feddit.org
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    20 hours ago

    Reichinnek kritisiert fehlende Teilhabe Älterer bei Onlinenutzung

    Es wäre besser fehlende Teilnahme Älterer bei Onlinenutzung zu kritisieren!

    47 Prozent der befragten Seniorinnen und Senioren sagen, sie würden sich mit dem Internet nicht auskennen.

    Das bedeutet 53% fühlen sich befähigt. In meiner Bubble ist der Anteil noch wesentlich höher.

    40 Prozent sind nicht online aus Sicherheitsbedenken, etwa aus Angst vor Viren.

    Bei anderen Themen oder Branchen, beauftragt man ausgebildete Dienstleister, wenn man, die Fähigkeiten nicht selbst hat. Würden viele suf ihr Auto verzichten, weil sie es nicht selbst reparieren könnetn oder weil sie sich mit 200km/h nicht mehrcsichercauf der Autobahn fühlen? Eine Angst löst sich nur dadurch es zu tun, nicht durch Vermeidung. Einmal,einer Angst nachgegeben wird es noch schwerer.

    15 Prozent haben niemanden, der ihnen in der Online-Welt helfen könnte.

    Das ist ein Problem. Wir sprechen jedoch nur von 15%. Ist es nicht zumutbar, dass diese eine Filiale audsuchen in der z.B. die BahnCard am Handy nach deren Bedürfnissen hinterlegt wird?

    In meiner Bubble besitzen 90% der Senioren über 70 Jahre ein Smartphone. Der Älteste ist 86 Jahre alt. Sie schreiben Chatnachrichten im Messenger, freuen sich über empfangene Bilder von den Enkeln und telefonieren damit.

    Zugegeben sie verwenden das klassische Papierticket im ÖPVN. Sie kommen jedoch auch mit dem Touchscreen und Softwareupdates am Ticketautomaten klar.

    Ich verstehe, dass viele Hilfe benötigen und wir die Möglichkeiten hierzu verbessern können. Teilweise lässt sich diese Hilfe auch kaufen. Ich sehe jedoch, dass wir viele Senioren und sie sich selbst unterschätzen. Ein langsames und schrittweise Umstellung der Möglichkeiten, bei gleichzeitiger schrittweise Reduktion der Bequemlichkeit bei den analoge Alternativen würde diesen Senioren sogar helfen und einen Big Bang vermeiden.

    Dad Internet unkl. Onlineshopping und Homebanking wurde 1999 von Boris Becker beworben. Da waren die jetzt 85jährigen gerade mal 59 Jahre.

    • Abhängigkeit von großen aussereuropäischen Unternehmen.
    • Geldnöte(80,-€ Mobiltelefon ist ausreichend)

    Die zwei Aspekte treffen alle gleich. Das hat mit Teilhabe vom Seioren nichts zu tun.

  • RalfWausE@feddit.orgOP
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    2 days ago

    Zu dem Artikel eine kleine Anekdote:

    Muttern (jetzt 80, seit ~50 Jahren “nur” Hausfrau) ist jetzt endlich auch im Internet unterwegs nachdem viele, viele Versuche über die letzten 20 Jahre gescheitert sind.

    Aber nicht mit Smartphone oder Tablet - das habe ich häufig ausprobiert, aber die eingeschränkte Motorik macht es einfach nicht mit. Auch nicht mit dem klassichen Desktop PC unter Linux oder Windows sondern mit etwas… rustikalerem: NetBSD + CTWM

    Warum klappt das hierbei?

    Der CTWM Desktop wurde von mir so konfiguriert das die einzelnen Anwendungen (sinngemäß benannt: INTERNET, EMAIL, TEXTVERARBEITUNG etc.) einfach durch das Menü das mit Mausklick irgendwo auf dem Desktop aufploppt gestartet werden können. Die Oberfläche ist so buchstäblich langweilig und übersichtlich das einfach nichts schiefgehen kann, es können keine Icons irrtümlich verschoben oder gelöscht werden und durch wildes herumgeklicke kann auch nicht mal so eben irgend etwas verstellt werden.

    Kurz: Das System ist so robust, dass alleine das Wissen nichts “kaputt” machen zu können schon für die nötige Ruhe sorgt damit sich Muttern selber weiter in die Materie einarbeiten konnte.

    • Wrdlbrmpfd@feddit.org
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      1 day ago

      Interessante Kombination! Aber das Problem ist doch dass man heute für 95% der Aktivitäten den Browser startet und dann ist eigentlich egal wie das OS aussieht, dann fängt das Chaos an.

      Das betrifft jetzt den PC. Am Handy wie ich gehört habe starten die jüngeren gar keinen Browser mehr, sondern gleich die TikTok-App und ähnliches.

    • brainwashed@feddit.org
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      2 days ago

      Was wenn Muttern mit Strg+Alt+F2 nen Terminal aufmacht? /s

      Wie hast du Updates gelöst? Passieren einfach oder machste selbst regelmäßig?

      • RalfWausE@feddit.orgOP
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        2 days ago

        Was wenn Muttern mit Strg+Alt+F2 nen Terminal aufmacht? /s

        Dafür ist die xmodmap dein Freund ;-)

        Wie hast du Updates gelöst? Passieren einfach oder machste selbst regelmäßig?

        NetBSD hat allgemein ein recht gemächliches Updatetempo, die spiele ich dann selber ein.

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    2 days ago

    Ich bin da mittlerweile echt hart angepisst von solcher Rhetorik. “Das Internet” ist im Jahr 2026 nichts neues, sondern seit Jahrzehnten ein Massenphänomen. Die “Ich bin drin”-Werbung mit Boris Becker lief 1999, vor 27 Jahren. Computer waren auch vorher schon weit verbreitet, gerade im beruflichen Kontext. Der C64 erschien in den 80ern, vor über 40 Jahren. Das erste iPhone erschien 2007 und seit zig Jahren hat im Kern jeder Mensch ein Smartphone. Computer sind nicht neu. Wer jetzt 80 ist, der hat dann mit 35 in den 1980ern irgendwie völlig ignoriert, dass die Computer überall heiß diskutiert werden. Der hat in den 1990ern den Aufstieg der PCs auch im Privatbereich hart wegignoriert. Der hat dann in den späten 1990ern und frühen 2000ern total alles mit dem Internet ignoriert, hat gehört, dass es sowas wie E-Mail gibt und das doof gefunden. Der hat von Suchmaschinen gehört und sich gedacht “so einen Scheiß brauche ich nicht”. Der hat von Onlineshopping gehört und sich dann aufgeregt, dass der gedruckte Quellekatalog eingestellt wurde, aber dann mit Mitte 50 auch nicht weiter mit diesen Computern beschäftigt. Als alle dann Handys gekauft haben, hat man auch keine Handys gekauft und als dann die Smartphones aufkamen als man gerade mit 65 in Rente ging, hat man das auch total doof gefunden und sich nicht mit dem Thema beschäftigt.

    Kann man machen, aber dann sollte man als Politikerin nicht fehlende Teilhabe von Älteren beklagen. So mittlerweile ist das echt ein selbst gewähltes Schicksal und Pech gehabt.

    (Und ja, die Bahncard nur auf dem Handy ist doof. Ja, Google & Apple sind Kackfirmen. Ja, dieses Verwaltungsonlineding stinkt. Hat aber mit dem Thema nichts zu tun, dass da Leute einfach völlig seit Jahrzehnten den technischen Fortschritt ignorieren.)

    • cmhe@lemmy.world
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      2 days ago

      Internet ist klar kein Neuland, aber ich finde es trotzdem wichtig sich als Gesellschaft nicht abhängig von privat betriebener Infrastruktur zu machen.

      Wenn Internet für Bürger erwartet wird, soll die Infrastruktur selbst in öffentlicher oder non-profit Hand sein.

      Außerdem muss es auch immer Zugänglich für Personen mit Körperlichen, finanziellen oder Bildungs Einschränkungen sein, also sollte Software um das Internet zu Nutzen entsprechend entwickelt und offen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden, d.h. Deutsche bzw. EU Förderungen bzw. Projekte für open source Browser, Betriebssysteme, PC Hardware, sowie Smartphones, etc. Kostenlose Internetkiosks und Flächendeckendes WiFi/Mobiles Netzwerk auch.

      Man sollte nicht von Bürgern für alltägliche Geschäfte mit dem Staat, erwarten Dienstleistungen von privaten profit-orientierten Unternehmen in Anspruch zu nehmen und damit persönliche Daten an diese zu übergeben.

      Das Gerichtsgebäude, Rathaus oder öffentliche Fußwege gehört ja auch keinem privatem Unternehmen, welche hier selber Überwachungskameras aufstellen darf um bei allen Vorgängen etwas mitzubekommen, und sei es nur Metadaten.

      • JensSpahnpasta@feddit.org
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        2 days ago

        Da hast du Recht, aber trotzdem geht das meiner Meinung nach am Thema vorbei. Der ganze Rest der Infrastruktur Offline ist ja auch privat betrieben. Die Post ist privat und sammelt und verkauft deine persönlichen Daten. Dein Telefonanbieter ist privat. Damit laufen auch deine Faxe über private Infrastruktur. Schreibst du einen Brief an eine Behörde, musst du das auf privat gekauftem Papier mit deinem Stift machen. Fährst du mit der Straba zum Gericht oder Rathaus, dann machst du das in einem Privatunternehmen, das dich meistens auch noch filmt.

        Das ist sicherlich alles kacke, aber es ist halt auch keine Ausrede das Internet nicht zu nutzen. Denn warum sollte plötzlich für das Internet etwas gelten, was es offline auch nicht gibt und warum erwartet man jetzt vom Internet dass es Dinge zu 100% perfekt macht, was offline auch nicht funktioniert?

        • cmhe@lemmy.world
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          2 days ago

          Schon, aber wie gesagt, es muss halt alles auch zu greifbar für Eingeschränkte Leute sein. Offline gibt es ja auch Gesetze für sowas, und wenn das technisch Schwierig ist sollte der Staat das unterstützen.

          Offline baut der Staat mit Steuergeldern Fußwege, und macht die i.d.R. beschreibbar für alle um das Rathaus zu erreichen. Tut er nicht im Internet.

          Geht hier um die Grundversorgung. Internet ist ja inzwischen Lebensnotwendig, also Grundversorgung soll von der Gesellschaft getragen werden.

          • JensSpahnpasta@feddit.org
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            2 days ago

            Aber das macht er doch? Gerade kürzlich ist ja das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz in Kraft getreten, was Webseiten und Webshop-Betreiber zur Barrierefreiheit verpflichtet. Klar, das ignorieren viele, aber offline parken auch diverse Leute auf dem Gehweg.

            • cmhe@lemmy.world
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              2 days ago

              Das Trifft halt nur die Webseiten d.h. die Rampe am Gebäude, mir geht es mehr um den Weg zur Webseite. Also der Infrastruktur. Und hier, sollte wie gesagt jeder ohne Extraaufwand und Kosten angebunden sein. Grundversorgung, wie der Fußweg von der Wohnung zum Rathaus.

              Denke bei Barrierefreiheit nicht nur an körperlich eingeschränkte Personen, sondern auch beispielsweise an Obdachlose.

              • JensSpahnpasta@feddit.org
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                2 days ago

                Auch das hast du so im Analogen nicht. Ich hab letztens mich aus Gründen mit dem Thema Briefkästen beschäftigen müssen. Die sind erstaunlich teuer und kosten gerne so viel wie ein Handy. Und du bist sogar verpflichtet, eine Adresse zu haben, an der du Post empfangen kannst. Als Mieter zahlst du den Spaß auch mit.

    • MaggiWuerze@feddit.org
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      2 days ago

      Seh ich genau so. Da holt diese Menschen einfach die Konsequenz ihrer eigenen Handlung ein und nun soll der Rest warten bis sie dann doch aufgeholt haben oder tot sind?

  • brainwashed@feddit.org
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    2 days ago

    Das schließt nicht nur ältere Menschen aus, sondern auch die, die sich keine entsprechenden Geräte leisten können.

    Ich habe ehrlicherweise noch wenig von Leuten gehört, die sich das ernsthaft nicht leisten können und sehr viel von Menschen, die sich das aus Prinzip nicht geben wollen. Smartphones gibt es neu ab 60 Euro, Prepaidtarife für wenig bis Freemiumtarife für kein Geld.

    Kann ja jeder machen wie er möchte aber dann nicht erwarten, dass jede Firma unter der Sonne Mitarbeiter in der eigenen Stadt hat, die einem persönlich den Hintern hinterhertragen.

      • brainwashed@feddit.org
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        1 day ago

        Ja, macht ja zur Teilnahme am modernen Leben auch total Sinn. Hab allerdings auch ne Freemium SIM als Fallback im DSL / LTE Router. 300 MB für lau, damit kommt man ne weile zurecht, wenn man gut haushaltet.

    • ISOmorph@feddit.org
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      2 days ago

      Beim ersten Absatz war ich noch voll beir dir, beim 2ten wird’s aber eng.

      Ich gehör der Fraktion Android/iOS gibts aus prinzip nicht an. Mir, und so Verstehe ich auch Reichinnek , gehts nicht um jede Firma unter der Sonne, sondern um elementaren Unternehnen, die einem die Teilnahme am Leben ermöglichen. Pragmatisches Beispiel: ich muss gelegentlich mal Bus fahren. Seit rund einem Jahr muss ich bewusst schwarz fahren, weil Fahrkarten gibts nur noch per App. Für solche Infrastrukturen müssen in Permanenz analoge Alternativen angeboten werden.

      • Flipper@feddit.org
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        2 days ago

        As gibt zum Glück inzwischen dir Möglichkeit auf einigen Geräten Linux laufen zu lassen. Wenn man will können dort Android apps ausgeführt werden. Postmarkos und waydroid sind die Stichwörter.

        • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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          2 days ago

          Auf meinem Gerät läuft GrapheneOS, also eine Android Fork. Dennoch benutze ich viele Apps nicht, weil ich dafür Google-Dienste installieren müsste und ich nicht weiß, wohin die Daten abfließen.
          Ich komme mir manchmal fast vor, wie ein Technik-Boomer, wenn ich dem Jobcenter-Mitarbeiter mal wieder erklären muss, dass ich die Jobcenter-App nicht nutzen kann, weil ich keine Google-Dienste auf meinem Handy haben will (mal ganz abgesehen davon, dass die App für Menschen, die nicht oder nicht so gut deutsch sprechen, kaum bedienbar sein soll).
          Banking Apps u.ä. setzen häufig auf Play Integrity (bzw. App Attest oder was noch gleich Apples Äquivalent ist).

      • MaggiWuerze@feddit.org
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        2 days ago

        Was spricht für dich gegen ein Gerät mit LineageOS, e/OS oder Graphene? Ich nehme mal an deine Bedenken sind Datenschützlicher Natur

        • ISOmorph@feddit.org
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          2 days ago

          Ich antwortw mal hier, aber die Antwort passt auch zum Kommentar von Flipper. Smartphone habe ich, bin ja kein Höhlenmensch. Nur kein Zugang zu den standard monolitischen App Stores. Wenns mir wiiirklich wichtig wäre irgendwie den Großunternehmen einen Gefallen zu tun (isses nicht), dann könnte ich mich auf die jagt nach einer aktuellen apk irgendwo machen. Dann weiss ich aber immer noch nicht welche Daten sich die App aufm Handy krallt, weil nicht Open Source. Das einfachste isses einfach Bargeld gegen Leistung zu tauschen. Damit haste dann auch die Technik-Legasteniker und Geringverdiener von der Reichinnek bedient.

          • MaggiWuerze@feddit.org
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            2 days ago

            Gibt’s dafür nicht Container in den gängigen FOSS Androids? Damit eine App eben nicht alles abschnorcheln kann?

            • ISOmorph@feddit.org
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              2 days ago

              Dann weiss mein Bus-Betreiber trotzdem Name, Adresse, Bankverbindungsdaten und genutzte Fahrstecken, wohlmöglich sogar noch mehr über das Konto dass ich unweigerlich anlegen muss. Ich will einfach nur mit dem Bus 5 Stationen fahren, nicht meine Lebensgeschichte veröffentlichen. Und den Personen aus dem Artikel ist mit Android-Containern auch nicht geholfen.

              • brainwashed@feddit.org
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                1 day ago

                Ich will dich jetzt nicht beunruhigen, aber vielleicht weiß sogar die Bäckerin bei der du nur bar bezahlst, was für Brötchen du regelmäßig kaufst.

                • ISOmorph@feddit.org
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                  1 day ago

                  Wenn du den Unterschied zwischen dem Kurzzeitgedächnis von Lieschen Müller und einer ungesicherten AWS DB mit KI parser Zugriff nicht begreifen kannst bzw. willst ist das Gespräch mit dir sinnlos.

      • brainwashed@feddit.org
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        2 days ago

        Ich bin überhaupt nicht bei dir, dass da irgendwas analoges angeboten werden muss. Wir haben uns auch darauf geeinigt, als Gesellschaft per Schrift zu kommunizieren. Wenn du kein Android und kein iOS willst, dann hol dir halt keine privacy spezifische Distribution, ein Laptop, was weiß ich.

        • RalfWausE@feddit.orgOP
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          2 days ago

          Ich bin da voll bei @[email protected]:

          Man muss nicht den digitalen Striptease der Gesellschaft mitmachen und sollte als jemand der tatsächlich noch was zu verbergen hat massiv gegen den Strom schwimmen… und die beste Möglichkeit nicht als Datenpunkt für die Konzerne / Regierung / whatever zu dienen ist es einfach keine Daten anfallen zu lassen.

          Kurz: Wenn man Datenschutz ernst nimmt muss man sich für analoge Lösungen einsetzen wo dies möglich ist. Und das Szenario Bus fahren ist erwiesenermaßen sehr, sehr gut analog lösbar.

          • brainwashed@feddit.org
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            2 days ago

            Dass du nen Strip hinlegen musst will ich garnicht mandatieren, es kann aber Datensparsame digitale Lösungen geben. Dann kaufste halt dein Ticket mit nem Linux, das sollte zumutbar sein.

            • Rbnsft@lemmy.world
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              1 day ago

              Ändert ja nix daran das man das Ticket dann trotzdem zurück verfolgen kann?? Also wenn man nicht möchte das der busfahrer Bargeld annehmen muss dann sollten halt Ticket Automaten an bushalte Stellen stehen oder aber Service Center in jeder Stadt sein wo man dann mehrfach Karten kaufen kann. Mir persönlich ist es egal ob ich die per App kaufe oder am Schalter /beim busfahrer… Je nach Lust und Laune und Planung… Aber das es garkeine physischen Karten zu kaufen gibt ist bescheiden… Und klingt auch nicht sonderlich legal um ehrlich zu sein.

              • brainwashed@feddit.org
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                1 day ago

                Aber das es garkeine physischen Karten zu kaufen gibt ist bescheiden… Und klingt auch nicht sonderlich legal um ehrlich zu sein.

                Und daraus abzuleiten dass an jeder Bushaltestelle der Republik irgendwelche Automaten mit kleinen Druckern drin stehen müssen, halte ich für absurd. Wäre das nicht zufälligerweise der technologische Pfad von dem wir gekommen wären, würde jeder ausgelacht, der das heute vorschlagen würde.

                Gibt doch genug Beispiele mit Oyster Card und Co. wo man im Zweifelsfall ein Dingsbums bekommt mit dem du dann eben ohne Kreditkarte fahren kannst. Aber auch da wird man theoretisch ein Profil bilden können. Muss halt weil Abrechnungsstelle.

            • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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              2 days ago

              Dass du nen Strip hinlegen musst will ich garnicht mandatieren

              Wenn du kein Android und kein iOS willst, dann hol dir halt keine privacy spezifische Distribution, ein Laptop, was weiß ich.

              Diese Aussagen passen irgendwie nicht zueinander. Ein Problem (die allgegenwärtige Datensammelwut) wird formuliert und als Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, wird gefordert, analoge Methoden parallel weiterzuführen.
              Du sagst, man solle auf die analoge Problemumgehung scheißen, willst nicht den metaphorischen Datenstriptease verpflichtend machen, sagst dann aber, wer Busfahren will, soll sich eine nicht datensparsame Lösung suchen und seine Daten offenlegen.

              Hä?

              • brainwashed@feddit.org
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                2 days ago

                Klar passt das. Digital schiebt Daten hin und her. Datensparsamkeit in allen Ehren aber wir müssen nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Und Datensparsam heißt nicht gänzlich ohne Daten.

                • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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                  2 days ago

                  Was soll denn “das Kind mit dem Bade ausschütten” heißen? Es ist programmiertechnischer Aufwand, Daten zu sammeln. Daten nicht zu sammeln wäre kein erhöhter Aufwand. Wenn ich analog ein Busticket kaufe und bar bezahle, interessiert sich niemand dafür, wer ich bin, wo ich wohne, wann ich Geburtstag habe, welche Strecken ich wie oft fahre, wie meine Handynummer lautet, wie die MAC-Adresse des Netzwerkchips meimes Handys lautet etc.
                  Warum wird das plötzlich relevant, wenn ich das Ticket über die Handyapp kaufen will und warum müssen diese Daten dann an irgendwelche Dritten weitergegeben werden? Klar, manche Daten sind für die Rechnungsstellung nötig, aber da reicht eigentlich die Kontoverbindung und ggf Name und Adresse. Aber wozu der Rest und wozu die Weitergabe an und Verarbeitung durch Dritte? Das kostet doch alles Entwicklungsaufwand.

                  Und nein, es passt grundsätzlich nicht zu sagen, du wolltest keine Offenlegung sämtlicher Daten voraussetzen und gleichzeitig zu sagen, wer an der Gesellschaft teilhaben will, soll sich ein*e Gerät/Betriebssystem/App zulegen, die genau diese Offenlegung erfordert.

        • ISOmorph@feddit.org
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          2 days ago

          Ich kann nur die Antworten die dir schon gegeben worden sind bestärken. Hab ja schon Graphene und Linux. Ist bei meinem Beispiel irrelevant, da ich für ne App ein google oder apple konto brauch. Da hört ja schon dein Vorschlag für eine datensparsame Digitalisierung auf. Und wenn nicht da, dann spätestens beim öffi account, der dann auch Name, Adresse, etc. haben will, obwohl die Personenbeförderung vor einem Jahr wunderbar ohne geklappt hat.

          Zum Verständnis: ich wehre mich nicht gegen Digitalisierung per se. Ich bin ja selber sogar Informatiker. Ich find viele Gadgets die rauskommen richtig geil. Aber solang unsere politischen Repräsentanten den Tech-Mogulen alles durchlassen wird es keine etische Digitalisierung geben können. Deshalb das festhalten an den letzten analogen Strohhalmen die man noch so finden kann.

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            1 day ago

            Zum Verständnis: ich wehre mich nicht gegen Digitalisierung per se.

            Siehst du, dann sind wir ja schon sehr nah beieinander.

            Und wenn nicht da, dann spätestens beim öffi account, der dann auch Name, Adresse, etc. haben will, obwohl die Personenbeförderung vor einem Jahr wunderbar ohne geklappt hat.

            Ich kenne das eher als Notwendigkeit der gewählten Zahlart oder des Fullfillments. Die für den Händler pseudonyme Zahlung per Kreditkarte erzeugt dann anderswo Datenspuren.

            • ISOmorph@feddit.org
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              1 day ago

              Ich kenne das eher als Notwendigkeit der gewählten Zahlart

              100% richtig. Deshalb die Forderung überall Bargeld als Option zu akzeptieren. Das löst einfach sehr viele Probleme.

              Wir unterhalten uns hier die ganze Zeit über Privatsphere, aber dass ist ja nur einer der vielen guten Gründe. Mir läuft hin und wieder auch mal der Akku leer. Wie fahre ich dann Bus? Ist das fair, dass ich dann 10km latsche nur weil ich Nachst vergessen hab das Handy zu laden? Ich hab n Fuffi doch in der Tasche, der funtioniert auch ohne Strom (und Lebenslauf)

              • brainwashed@feddit.org
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                1 day ago

                Deshalb die Forderung überall Bargeld als Option zu akzeptieren.

                Im Ecommerce quasi undenkbar und in jedem Fall bürdet dem Rest die Mehrkosten für Bargeldhandhabung auf. Für Akku gibts Powerbanks, Ladegeräte, Zweitgeräte. Alles lösbar. Bargeld kann ich verlieren, muss es abheben, ggf. wieder einzahlen, kann es zerstören, geklaut bekommen. Bargeld ist kein Panacea, auch nicht aus Privatsphärensicht.

                • ISOmorph@feddit.org
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                  1 day ago

                  Sorry, aber alles was du sagst ist mir zu weit weg von der Praxis. eCom ist eine Alternative zum Einzelhandel, also eine Option und damit kein Zwang. Bargeldhandhabung, bzw. der Verzicht darauf, hat sich bisher in meinem Leben noch nicht als Vergünstigung realisiert. Der Rewe um die Ecke hat nach einführung der SB Kassen eben mal pauschal alles um 30% angehoben. Deine Optionen gegen leere Akkus haben alle die selben Mängel die du beim Bargeld bennenst (Verlust, Diebstahl, Zerstörung), also ersetzt du ein Problem mit genau dem gleichen, nur halt mit Zwischenschritt. Ja Bargeld ist nicht ohne seine Probleme, aber die Infrastruktur ist da und solide, und mehr Optionen haben noch nie geschadet. Redet ja keiner davon ApplePay zu killen.

        • WASZUMFIKKE@feddit.org
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          1 day ago

          dann hol dir halt keine privacy spezifische Distribution, ein Laptop, was weiß ich

          Dann muss aber auch garantiert sein, dass die digitalen Dienste benutzt werden können, ohne gleichzeitig in Dienste von Google oder Apple gezwungen zu werden. Liegt ein Dienst als offenes und datenschutzfreundliches Protokoll vor, für das jeder eine Linux-App entwickeln kann. Ja, dann kann man den von mir aus zwangsdigitalisieren. Kann ich den Dienst nur mit Apple oder Google benutzen, weil das anbieterseitig so erzwungen wird, beisst sich eine Zwangsdigitalisierung mit der DSGVO.

          • brainwashed@feddit.org
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            1 day ago

            Solange nur Apple und Google der Ausschlussgrund sind, hier reiben sich ja auch Leute daran, überhaupt ihren Namen für irgendwas anzugeben, auch wenn die Zahlart das nunmal verlangt. Datensparsam heisst nicht Datenfrei, auch analoge Verfahren haben damals Daten erzeugt. Stell dir vor, der Mensch am Bahnschalter konnte sogar dein Gesicht sehen, auch wenn das für diene Zugfahrt garnicht nötig gewesen ist.

            • WASZUMFIKKE@feddit.org
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              1 day ago

              hier reiben sich ja auch Leute daran, überhaupt ihren Namen für irgendwas anzugeben, auch wenn die Zahlart das nunmal verlangt. Datensparsam heisst nicht Datenfrei

              Dem Nutzer sollte freistehen, die datensparsamste Methode zu nutzen. Wenn datenärmere Methoden ersatzlos gestrichen werden zu Gunsten von datenreicheren Methoden, dann muss der neue Datenhunger wasserfest begründet sein, aber vor Allem im Einklang mit der DSGVO stehen.

              analoge Verfahren haben damals Daten erzeugt

              Ja, aber lokal auf Zetteln. Diese Zettel mit personenbezogenen Daten wurden nicht endlos vervielfacht und wie ein Rohstoff weltweit gehandelt.

              • ISOmorph@feddit.org
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                1 day ago

                Viele Technik-fremdere Menschen unterschätzen halt immer noch was digital alles machbar ist. Es sind einfach Lichtjahre Unterschied, ob Heinz Müller meinen Namen und Gesicht mal gesehen hat und 5 Minuten später vergisst, oder ne KI mit Kamera das in Sekunden querprüft, mit tausenden bereits vorhandenen Datensätzen verbindet und dann für Ewig speichert. Heinz kann auch nicht gehackt werden weil vernünftige Security zu viel Geld kostet. Und jemandem mit der Knarre drohen ist halt ne ganz andere Hürde als im Internet ein Skript runterzuladen.

              • brainwashed@feddit.org
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                1 day ago

                Ja, alles muss im Einklang mit den Gesetzen stehen. Ein Recht auf Analoge Abwicklung des Alltags lässt sich aus der nicht ableiten, aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

            • plyth@feddit.org
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              1 day ago

              Solange nur Apple und Google der Ausschlussgrund

              Passender Benutzername.

              • brainwashed@feddit.org
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                1 day ago

                Was möchtest du mir sagen? Ich gestehe doch zu, dass man vielleicht Apple und Google meiden will. Nur eben auch alle Zahlungsdienstleister und Banken unter der Sonne auch meiden wollen, so schiesst man sich ins Aus… äh Analoge.

                • plyth@feddit.org
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                  1 day ago

                  Was möchtest du mir sagen?

                  Dass du trotz größter Sorgfalt immer noch eine Zukunft erwarten kannst, in der es keine Demokratie gibt.

                  Ohne Wertung seines Handelns, der RED Journalist ist schon jetzt zahlungsunfähig. https://feddit.org/post/24293428

                  Bank Apps werden ein sicheres Betriebssystem verlangen. Google und Apple werden genutzt werden müssen.