Hintergrund | taz: Warum Whatsapp wie ein offenes Telefonbuch mit Fotos ist

Forscher fanden für eine Studie rund 3,5 Milliarden bei Whatsapp registrierte Telefonnummern heraus – zum Teil mit Bild und persönlichen Informationen.

Signal oder Threema? Telegram oder Whatsapp? Wire oder KakaoTalk? Oder gleich mehrere Apps für verschiedene Freundeskreise? Die Welt der Messenger ist groß und unübersichtlich, am Ende entscheiden sich viele für den Platzhirsch und laden Whatsapp herunter. Dazu trägt der Netzwerkeffekt bei: Alle gehen dahin, wo alle sind. Doch bei Whatsapp sind die Nut­ze­r:in­nen ziemlich transparent… (weiter)

IMO: Leider zeigt das einmal mehr warum man dringend die Finger von WhatsApp lassen und nur sichere Alternativen nutzen sollte.

#Hintergrund #WhatsApp #Sicherheit #MalWieder #Sicherheitslücke #taz #2026-01-11 @dach

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    ·
    4 days ago

    Ja leider, gegen Whatsapp ist kein Kraut gewachsen. Auch beim Familienchat habe ich es nicht geschafft, den auf etwas anderes umzustellen.

    Ich sehe zwei Chancen, Whatsapp zu “entkommen”:

    1. RCS: Dadurch dass nun (allerdings dank Google) der offizielle SMS/MMS-Nachfolger doch in einigen Ländern etabliert wurde, sind zumindest meine Kontakte in Amerika und Deutschland über RCS erreichbar. In Österreich hingeggen wird das von Providern noch nicht unterstützt und läuft daher nur auf den Android-Geräten (und da über Google). Aber immerhin ist es ein offener Standard.

    2. Die Verpflichtung von Whatsapp sich zu öffnen. Der Digital Markets Act (DMA) zwingt WhatsApp in der EU, sich für andere Messenger-Dienste zu öffnen. Bis das aber wirklich auch für die relevanten Gruppenchats gilt, wird noch einiges an Zeit vergehen. Vor allem haben Signal und Threema schon abgewunken, während Matrix interesse zeigt.