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Cake day: March 12th, 2025

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  • Im Grundsätzlichen stimme ich Dir zu. Ergänzend angemerkt zur “Sittlichkeit” und Doppelmoral hat die USA die größte Pornoindustrie. Den europäischen Film finde ich aber zum Teil übersexualisiert. Ziemlich angenervt war ich z.B. vom spanischen Film “Lucia und der Sex”, der mit mehreren Goyas ausgezeichnet wurde. Ich wollte einen Film mit Handlung sehen und nicht den bald puren Sexfilm. Unabdingbar jedoch meiner Meinung nach sind Sexszenen als entsprechendes Ausdrucksmittel z.B. für den Film “Bitter Moon”. Aber eben nicht nur.

    Wenn es darum geht, wie sich zwei Frauen in eine aussichtslose Situation manövrieren, sehe ich lieber das Roadmovie “Thelma & Louise” als Baise-moi - Fick mich. In Baise-moi begehen die beiden Frauen mehrere Morde. Der Film ist sehr gewalttätig und hat eben viele pornographische Szenen. Der Vergleich ist natürlich hinkend.

    Sex ist Kunst - Kunst ist Sex. In einer deutschen Stadt wurde ein gemeinsames Pornogucken als kulturelles Ereignis angeboten und sogar staatlich subventioniert. Spricht mich ehrlich gesagt nicht so an. Manche Pornodarsteller/innen, so las ich, sehen sich auch als Künstler/innen. Finde ich okay.

    Akt Malerei oder Fotografie gefällt mir (nicht selten).

    Es stimmt ja, sich über Brustwarzen und das böse F-Wort aufregen, aber Filme zeigen, wo Gewalttätigkeit bald zum guten Ton gehört nach Meinung der USA.