Seit Jahren sind bezahlbare Mietwohnungen rar und wer eine sucht, ist meist auf Plattformen wie Immoscout24 angewiesen. Zwei Aktivist*innen haben sich deren Geschäftsmodell näher angesehen. Im Interview erläutern sie die Ergebnisse ihrer Datenanalyse und wie Wohnraum gerechter verteilt werden könnte.
ImmoScout24 ist echt die dreisteste der Plattformen. Die Hälfte der Wohnungsanzeigen kann man nur mit einem „Suchen-Plus“-Abo anschreiben, für das freche Preise verlangt werden. Gleichzeitig beschweren sich Wohnungsanbietende, dass niemand mehr auf ihre Anzeigen reagiere, weil sie willkürlich hinter die Paywall gepackt werden.
Am schlimmsten finde ich, das wenn man auf den scheiß reinfällt, es nicht nur ein einmonats Abo ist, sonder man direkt 3 Monate untergejubelt bekommt und das Kündigen auch wesentlich einfacher gestaltet sein könnte (was wahrscheinlich beabsichtigt ist)!