Finde die Idee, in Absprache mit den europäischen Partnern, gut.

Man könnte europäische Truppen inklusive Bundeswehr dort stationieren und öffentlich kommunizieren: ,Wir nehmen die Bedenken unsere transatlantischen Verbündeten bezüglich Grönland sehr ernst und stationieren daher europäische Truppen zur Eindämmung des russischen und chinesischen Einflusses in der Arktis auf Grönland."

Selbst Trump dürfte es schwer fallen dann noch flächendecken genug Gehirnakrobatik zu verbreiten um einen Angriff auf europäische Truppen, die vorgeblich auf sein Verlangen hin dort stationiert wurden, zu begründen.

Weiß jemand wie einflussreich der Reservistenverband ist?

  • GardenGeek@europe.pubOP
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    5 hours ago

    Vielleicht geht es auch eher darum Verluste zu minimieren.

    Wenn ich mich nicht täusche gab es Analysen, dass die Republikaner absehbar von der Demografie überrollt werden. Migranten bekommen in der Regel mehr Kinder und der Anteil der republikanischen Kernwählerschaft an der Gesamtbevölkerung nimmt immer weiter ab.

    https://edition.cnn.com/2023/05/16/politics/demographic-changes-voters-fault-lines

    Die Demokraten sind, aller Korruption zum trotz, von beiden Parteien die linkere. Vielleicht ist die Unterstützung Trumps eher als Angst vor linken Indeen (die in der Regel ja eher zum Nachteil der republikanischen wohlhabenden Eliten sind) zu deuten.

    Vor dem Hintergrund wäre das Chaos das Trump anrichtet legitim solange er ,die Linken" von der Macht fernhält und weiter Gewinne ermöglicht (aufgrund des offensichtlichen Insiderhandels in den USA dürften trumpnahe Gruppen weit weniger hart von den aufziehenden Krisen getroffen werden als der Rest der Gesellschaft).

    • plyth@feddit.org
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      18 minutes ago

      Die Milliardäre hätten die Demokraten viel mehr finanziert und ihre Medien hätten schlechter über Trump berichtet.

      Der Vorzeil des Insiderhandels verblasst gegenüber den einbrechenden langfristigen Gewinnen.

      • GardenGeek@europe.pubOP
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        ·
        9 minutes ago

        Die Milliardäre hätten die Demokraten viel mehr finanziert und ihre Medien hätten schlechter über Trump berichtet.

        Warum sollten sie? Bspw. Ölbarone werden sicher keine Partei finanzieren die sich, zumindest öffentlich, für mehr Umweltschutz, mehr Sozialstaat und gegen Klimawandel ausspricht.

        Der Vorzeil des Insiderhandels verblasst gegenüber den einbrechenden langfristigen Gewinnen.

        Es sei denn die Prämisse ist ohnehin langfristig sinkende Gewinne (genau das was ich oben skizziert habe). In dem Fall versucht man Verluste zu minimieren und mitzunehmen was noch geht.