Der Artikel ist recht negativ verfasst aber ich muss eher einem der Kommentare darunter zustimmen. Immerhin versucht man es jetzt. An den Problemen kann man arbeiten, so dass es beim nächsten mal besser läuft.
Es ist schon dunkler Journalismus Arrow-3 so präsent in die Schlagzeile zu haben und auch das eingesetzte System (SMASH)) nicht weiter zu beleuchten (siehe unten).
Insgesamt ist es ein schöner Test des Systems unter Realbedingungen, aber eine Drohne mit einem Sturmgewehr (HK417) runter zu holen ist ohnehin eine höhere Kunst. Nicht umsonst gibt es spezielle Kaliber, oder Jammer etc…
Hier ist unten:
Ist ein Ziel durch den Schützen festgelegt, errechnet der Computer dynamisch den optimalen Zielpunkt und zeigt ihn dem Schützen im Okular an. Dabei können sich der Schütze selbst, wie auch das Ziel in der Bewegung befinden. Wenn der Schütze den Abzug betätigt, blockiert das SMASH zunächst die Schussauslösung und prüft das ob die Waffe auch auf den errechneten Zielpunkt zielt. Erst wenn die Waffe auch wirklich auf den errechneten Zielpunkt zielt, erfolgt die Schussauslösung. Der Schütze kann aber bei Bedarf auch das Zielsystem deaktivieren und Schüsse manuell abgeben.
- Weiterführende Infos, inkl. Video. SMASH: Bundeswehr testet Drohnenabwehr mit Handwaffen
Wer sich übrigens wundert, dass das nicht geklappt hat: Drohnen sind erstaunlich fies abzuschießen. Selbst eine normale DJI Mini für 300€ fliegt halt so 60km/h, kann auf bis zu 4km Höhe steigen und hat eine Reichweite von 10km. Sie ist nur 251 × 362 × 72 mm groß. Sprich: Du müsstest ein wendiges 36x25cm großes Ding irgendwo in 2-3km Höhe treffen, das mit 60km/h fliegt. Die dickeren DJI Drohnen sind etwas größer, können dafür nochmal eine Runde schneller und höher fliegen.
Wenn du es dann mit FPV Drohnen und Racern zu tun hast, sind diese noch kleiner (!) und sind in der Lage unglaubliche Flugmanöver zu machen.
@JensSpahnpasta @ardorhb Ich glaube, man muss die Firmware rooten, damit sie auf 4km Höhe kommt. Aber egal: Gerade in Bodennähe etwas abzuschießen, ist besonders schwierig. Und man kann mit ihr einfach so im Wald fliegen (also, volle Kanne!), die hat eine automatische Bäume-Ausweich-Funktion. Schieß’ mal was ab, was im Wald Zickzack um die Bäume fliegt. Viel Spaß. Du wirst maximal die Bäume treffen, die weichen nämlich nicht aus.
DJI Mini im Wald fliegen lassen macht übrigens total Spaß.
Jupp, im EU-Standard sind die auf 120m begrenzt, aber natürlich wird sich ein Bösewicht nicht daran halten. Gerade Russland hat ja die Fähigkeit zur Eigenproduktion von Drohnen, die jenseits aller Restriktionen laufen.
Die Fähigkeit zu Eigenproduktion hat eigentlich jeder der bei Conrad bestellen kann und vielleicht noch einen 3D Drucker sein eigen nennt… ich meine, Modellfliegerei gibt’s jetzt nicht erst seit es Drohnen gibt…
@JensSpahnpasta Es gab bis vor kurzem einen offiziellen Weg, um das 120m-Limit per App, Firmware-Update und QR-Code auf 500m zu erhöhen, also, das konnte eigentlich jeder Depp machen. 4km Höhe ist wohl aufwendiger. Aktuell ist die letzte verfügbare Anleitung seit November 2025 obsolet.
https://www.drohnen.de/52622/anleitung-c1-drohnenklasse-fuer-dji-mini-4-pro-beantragen/
Das 120m-Limit ist gemeinsames Recht von China, der EU, den USA und einer Reihe weiterer Staaten. C1-Drohnen haben das gleiche 120m-über-Grund-Limit wie C0-Drohnen, aber keine Pflicht, dass die Firmware diesen erzwingt. Insbesondere bei Flügen im Bergland ist die Firmware, die ja nur 120m über Startpunkt erzwingt, nämlich sehr unpraktisch. Umgekehrt kann man natürlich einfach auf einen Berg oder anderen hohen Punkt steigen, und die Drohne von dort aus starten. Dann fliegt sie zwar auch zu hoch, aber die Firmware hindert sie nicht daran. Weitere alternative Möglichkeit: Nutzung eines GPS-Spoofers, damit die Drohne beim Start glaubt, höher zu sein, als sie tatsächlich ist.
C1-Drohnen erfordern einen Drohnenführerschein, den man recht einfach bekommt (multiple-choice-Onlinetest).
Danke für die Info! Und soweit ich weiß, kannst du natürlich auch C1-Drohnen kaufen ohne dass jemand deinen Führerschein sehen will.
Außerdem dürften Anleitungen, wie man bei gängigen Consumer-Modellen die Beschränkung außer Kraft setzt, durchaus auffindbar und sogar für den einen oder anderen Wegwerfagenten ausführbar sein.
Die gibt es ganz stumpf auf YouTube. Ich hab mich noch nicht tiefer damit beschäftigt, da es natürlich eine herzlich dumme Idee ist, mit einer Drohne im kommerziellen Luftraum auf 4km Höhe zu fliegen. Das ist halt die Höhe, wo die Airbusse hier im Landeanflug runterkommen und bei dem Verstoß gegen das Luftfahrtgesetz will man wirklich nicht erwischt werden
Es geht übrigens um Drohnen, nicht um die Arrow 3 Raketen.






