Nachbarschaftshilfe hat aber nichts mit Kapitalismus oder Marktwirtschaft zu tun. Im Gegenteil, da ist eine monetäre Bezahlung verpönt. Das „Kreditsystem“ dort heisst Schuld/ Gegenleistung/ Gefallen.
In dieser sozialen Ebene gibt es keine Chefs, Arbeiter und Geld. Da gibt es Augenhöhe, Gefallen tun und kleine Aufmerksamkeiten schenken.
Mach doch mal die Probe: Frag deinen Nachbarn, ob er für dich beim nächsten Mal für 20€ den Flurdienst mit Treppe putzen übernimmt. Schau mal was er/ sie antwortet.
Deswegen mag ich Nachbarschaftshilfen und alles was auf solidarischen Beisammensein beruht auch so gern: weil es nichts mit Kapitalismus und Leistungsgesellschaft zu tun hat. Support your local SoLawi und Hackerspace.
Mein Punkt war aber: in einer Gesellschaft, in der jeder um seinen Lohn kämpft und sich in immer mehr Arbeitszeit bei immer weiter steigenden Kosten krumm macht, da bleiben weniger Ressourcen um sich in der gegenseitigen Hilfe zu engagieren. Überall im Ehrenamt fehlt der Nachwuchs, jeder muss gucken wo er bleibt, alle sind in immer mehr Lohnarbeit gefangen um über die Runden zu kommen.
Nachbarschaftshilfe hat aber nichts mit Kapitalismus oder Marktwirtschaft zu tun. Im Gegenteil, da ist eine monetäre Bezahlung verpönt. Das „Kreditsystem“ dort heisst Schuld/ Gegenleistung/ Gefallen.
In dieser sozialen Ebene gibt es keine Chefs, Arbeiter und Geld. Da gibt es Augenhöhe, Gefallen tun und kleine Aufmerksamkeiten schenken.
Mach doch mal die Probe: Frag deinen Nachbarn, ob er für dich beim nächsten Mal für 20€ den Flurdienst mit Treppe putzen übernimmt. Schau mal was er/ sie antwortet.
Deswegen mag ich Nachbarschaftshilfen und alles was auf solidarischen Beisammensein beruht auch so gern: weil es nichts mit Kapitalismus und Leistungsgesellschaft zu tun hat. Support your local SoLawi und Hackerspace.
Mein Punkt war aber: in einer Gesellschaft, in der jeder um seinen Lohn kämpft und sich in immer mehr Arbeitszeit bei immer weiter steigenden Kosten krumm macht, da bleiben weniger Ressourcen um sich in der gegenseitigen Hilfe zu engagieren. Überall im Ehrenamt fehlt der Nachwuchs, jeder muss gucken wo er bleibt, alle sind in immer mehr Lohnarbeit gefangen um über die Runden zu kommen.