Die SPD will mit einem Aktionsplan auf die gestiegenen Lebensmittelpreise reagieren. Konkret ist ein "Deutschland-Korb" mit günstigen Grundnahrungsmitteln geplant.
TLDR: die regierende SPD BITTET den Einzelhandel um freiwilliges Angebot eines „Deutschlandkorbes“.
Also dümmer geht’s echt nicht mehr. Ihr seid am regieren, SPD. Ihr könnt gerne auch mal ein paar Gesetze erlassen. Das muss nicht immer nur die CxU machen.
Ein Deutschlandkorb ist sowieso eine dumme Idee. Also will die SPD festlegen was zu essen ist und alle die was anderes essen wollen dürfen das querfinanzieren? Nein danke, ich will nicht die Salami günstig halten indem ich teuren humus kaufen muss.
Dieser soll demnach günstige und preisstabile Grundnahrungsmittel aus allen wichtigen Warengruppen enthalten, die in Deutschland hergestellt werden.
Wie kommst du darauf, dass da Humus nicht dazu zählt? Und nein, die SPD schreibt ja gerade nicht vor was in den Korb soll, sondern fordert von den Märkten so einen Korb selber zusammen zu stellen.
Habe Humus als Beispiel genommen, weil er wohl kaum als weitverbreites Grundnahrungsmittel in Deutschland gilt. Ist nur ein Beispiel, aber das Prinzip sollte doch klar sein. Für die günstigen “Grundnahrungsmittel” müssen andere Dinge teurer werden, also jeder der nicht diesen Deutschland-Korb kauft darf den Rest mitbezahlen. Wie wäre es wenn jeder einfach die Kosten für seinen Verbrauch trägt?
“Die Lebensmittelpreise seien in Deutschland seit 2020 um rund ein Drittel gestiegen.”
Der Mindestlohn ist seit 2020 um knapp 50% gestiegen. Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher. Ich sehe das Problem nicht ganz ehrlich gesagt.
Und wenn es ein Problem gibt, dann muss eben das Budget der Leute erhöht werden, so dass sie ihr essen normal kaufen können. Alles andere ist doch unnötig kompliziert, bürokratisch und unfair.
Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher.
Dafür brauch ich ne Quelle. Alles was ich dazu finde ist, dass der Reallohnindex sich so entwickelt hat:
2020: -1,2%
2021: ±0%
2022: -4,0%
2023: +0,1%
2024: +3.1%
Da Änderung für 2025 müsste also mindestens +2,1% sein. Die finde ich aber nirgends.
Außerdem sagt das ganz ja auch nichts darüber wie sich die Verteilung dieser Änderungen gestaltet. Mein guess wäre, dass sich die Lohnschere weiter öffnet und sich die Steigerungen eher im oberen Segment finden während das untere Segment stagniert oder sogar sinkt.
Die Gewerkschaften haben garnicht mehr die Basis um in neuen Bereichen Tarifverträge auszuhandeln. Dafür müssten sie erstmal nen großen Teil der betreffenden Arbeiter vertreten.
Ich bin total für starke gewerkschaften damit sich das wieder ändert, das ist aber ne länger dauernden Sache. Das hilft morgen niemandem
Gute Einordnung dazu hier: https://www.geldfuerdiewelt.de/p/deutschland-korb-peinlich-spd
TLDR: die regierende SPD BITTET den Einzelhandel um freiwilliges Angebot eines „Deutschlandkorbes“.
Also dümmer geht’s echt nicht mehr. Ihr seid am regieren, SPD. Ihr könnt gerne auch mal ein paar Gesetze erlassen. Das muss nicht immer nur die CxU machen.
Ein Deutschlandkorb ist sowieso eine dumme Idee. Also will die SPD festlegen was zu essen ist und alle die was anderes essen wollen dürfen das querfinanzieren? Nein danke, ich will nicht die Salami günstig halten indem ich teuren humus kaufen muss.
Wie kommst du darauf, dass da Humus nicht dazu zählt? Und nein, die SPD schreibt ja gerade nicht vor was in den Korb soll, sondern fordert von den Märkten so einen Korb selber zusammen zu stellen.
Habe Humus als Beispiel genommen, weil er wohl kaum als weitverbreites Grundnahrungsmittel in Deutschland gilt. Ist nur ein Beispiel, aber das Prinzip sollte doch klar sein. Für die günstigen “Grundnahrungsmittel” müssen andere Dinge teurer werden, also jeder der nicht diesen Deutschland-Korb kauft darf den Rest mitbezahlen. Wie wäre es wenn jeder einfach die Kosten für seinen Verbrauch trägt?
Hast du den Artikel gelesen? Die Preissteigerungen beim Essen sind für einige untragbar geworden. Mach nen besseren Vorschlag.
Der Mindestlohn ist seit 2020 um knapp 50% gestiegen. Das Reallohn-Niveau ist ungefähr auf dem Level von 2020, vielleicht etwas höher. Ich sehe das Problem nicht ganz ehrlich gesagt.
Und wenn es ein Problem gibt, dann muss eben das Budget der Leute erhöht werden, so dass sie ihr essen normal kaufen können. Alles andere ist doch unnötig kompliziert, bürokratisch und unfair.
Dafür brauch ich ne Quelle. Alles was ich dazu finde ist, dass der Reallohnindex sich so entwickelt hat:
Da Änderung für 2025 müsste also mindestens +2,1% sein. Die finde ich aber nirgends.
Außerdem sagt das ganz ja auch nichts darüber wie sich die Verteilung dieser Änderungen gestaltet. Mein guess wäre, dass sich die Lohnschere weiter öffnet und sich die Steigerungen eher im oberen Segment finden während das untere Segment stagniert oder sogar sinkt.
https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/url/a85a7174
Also, mehr Mindestlohn? Kommen wir da nicht in die Böse Lohn-Preis-Spirale?
Oder Gewerkschaften stärken. Dann arbeitet immerhin nicht bald die Hälfte der Bevölkerung für den Mindestlohn, egal welche Bildung man hat.
Die Gewerkschaften haben garnicht mehr die Basis um in neuen Bereichen Tarifverträge auszuhandeln. Dafür müssten sie erstmal nen großen Teil der betreffenden Arbeiter vertreten.
Ich bin total für starke gewerkschaften damit sich das wieder ändert, das ist aber ne länger dauernden Sache. Das hilft morgen niemandem