Vor einem Jahr gab es fünf Tote und viele Verletzte durch Feuerwerk. Die Forderung nach einem Böllerverbot drang nicht durch. Was spricht dafür, was dagegen?
Ich habe den Eindruck, dass das relativ zweckloser Relativismus ist, wenn du zwei Dinge in einen Kontext setzt, die beide auf ihre eigene Weise kritikwürdig wären, aber es eben so aufgrund des fehlenden gemeinsamen Nenners nicht mehr sind. Das dürfte dann der berühmte Bärendienst sein und das allein auf irgendwelche gesellschaftlichen Metaebenen zu jubeln wie “auf einmal ist niemand mehr rücksichtsvoll”, ist meines Erachtens Quatsch. Unfälle durch Autos gibt’s schon immer. Dass mehr Passanten und weniger Insassen betroffen sind, liegt an den besseren Sicherheitsmechanismen für zweitere im Fahrzeug und der Entwicklung hin zu immer schnelleren und sinnlos großen Kampfpanzern. Und Idioten beim Böllern hat es auch schon immer gegeben.
Was das mit Skifahren und Toten zu tun hat, weiß ich nicht, es geht einzig darum: Böllern ist sinnlos und kann ohne jede Konsequenz unterlassen werden. Autofahren nicht, daran hängen vielerorts Existenzen. Insofern ist der Vergleich schlichtweg unsinnig.
Was das mit Skifahren und Toten zu tun hat, weiß ich nicht, es geht einzig darum: Böllern ist sinnlos und kann ohne jede Konsequenz unterlassen werden. Autofahren nicht, daran hängen vielerorts Existenzen. Insofern ist der Vergleich schlichtweg unsinnig.
Mir geht es nicht darum, das Autofahren abzuschaffen sondern zu zeigen, dass tödliche Gefahr kein Ausschlusskriterium ist. Wenn Autofahren dafür zu funktional ist, dann kann man auch am Skifahren und Alkoholtrinken sehen, dass wir Sachen zur Unterhaltung machen, die lebensgefährlich sind.
Darum ging es eigentlich hier nicht, aber es ist ja unumstritten, dass der Homo Sapiens (bzw speziell der Homo Oeconomicus) zur Befriedigung seines Spieltriebs oft Grenzerfahrungen inkludiert. Darüber brauchen wir eigentlich nicht diskutieren, sondern lieber darüber, dass du meiner Ansicht nach im Gesprächsverlauf Dinge relativiert hast, die so nicht zusammenpassen.
Funktionalität alleine kann auch keine Rechtfertigung für Tote sein. Wenn man das ersetzen kann sind die Toten durch Verkehrsunfälle genauso überflüssig wie Böllertote.
Man kann Autos nicht durch Züge ersetzen in Deutschland. Wäre schön, wenn der ÖPNV so stark wäre ob Deutschland, ist er aber nicht. Wenn man hier auf dem Land kein Auto hat, hat man verloren. Drei Busse am Tag, oft kommt einer einfach nicht. Davon kann man das Leben nicht abhängig machen, folglich bleibt die Konsequenz wohl oder übel das Auto.
Wie gesagt sind Böller ein anderes Thema. Davon hängen keine Existenzen ab, das ist einfach nur eine sinnlose Spaßtätigkeit.
Du kannst dir ja mal die Mühe machen, meinen Kommentar unter dem von dir verlinkten Post zu lesen, da hab ich das schonmal so geschrieben.
Man kann sie nicht sofort ersetzen. Da wir nachhaltig seit Jahrzehnten gegen Bahnverkehr Politik machen, kann man allerdings sagen, dass Menschenleben zweitrangig sind. Die Anzahl der Menschen mit schlechter Anbindung, die Autos nutzen müssen, könnte deutlich minimiert werden.
Aber es ging ja um deinen Vergleich, von dem du mich immer noch nicht überzeugen konntest. Mittlerweile hab ich ehrlich gesagt auch eher das Gefühl, du schweifst mit Absicht ab. Ich denke, ich werde mich damit jetzt zurückziehen aus der Diskussion.
Überflüssige Autofahrten, aber nicht allgemeingültig alle Autofahrten. Umgekehrt: alle Feuerwerke sind ohne Ausnahme überflüssig. Folglich ist es allein auf logischer Ebene einfach ein Fehlschluss und über diesen Fakt sind wir trotz langer Diskussion nicht gekommen, also nehme ich hier das argumentative Ende der Unterhaltung an.
Ich habe den Eindruck, dass das relativ zweckloser Relativismus ist, wenn du zwei Dinge in einen Kontext setzt, die beide auf ihre eigene Weise kritikwürdig wären, aber es eben so aufgrund des fehlenden gemeinsamen Nenners nicht mehr sind. Das dürfte dann der berühmte Bärendienst sein und das allein auf irgendwelche gesellschaftlichen Metaebenen zu jubeln wie “auf einmal ist niemand mehr rücksichtsvoll”, ist meines Erachtens Quatsch. Unfälle durch Autos gibt’s schon immer. Dass mehr Passanten und weniger Insassen betroffen sind, liegt an den besseren Sicherheitsmechanismen für zweitere im Fahrzeug und der Entwicklung hin zu immer schnelleren und sinnlos großen Kampfpanzern. Und Idioten beim Böllern hat es auch schon immer gegeben.
Was das mit Skifahren und Toten zu tun hat, weiß ich nicht, es geht einzig darum: Böllern ist sinnlos und kann ohne jede Konsequenz unterlassen werden. Autofahren nicht, daran hängen vielerorts Existenzen. Insofern ist der Vergleich schlichtweg unsinnig.
Mir geht es nicht darum, das Autofahren abzuschaffen sondern zu zeigen, dass tödliche Gefahr kein Ausschlusskriterium ist. Wenn Autofahren dafür zu funktional ist, dann kann man auch am Skifahren und Alkoholtrinken sehen, dass wir Sachen zur Unterhaltung machen, die lebensgefährlich sind.
Darum ging es eigentlich hier nicht, aber es ist ja unumstritten, dass der Homo Sapiens (bzw speziell der Homo Oeconomicus) zur Befriedigung seines Spieltriebs oft Grenzerfahrungen inkludiert. Darüber brauchen wir eigentlich nicht diskutieren, sondern lieber darüber, dass du meiner Ansicht nach im Gesprächsverlauf Dinge relativiert hast, die so nicht zusammenpassen.
https://feddit.org/post/23621225
Funktionalität alleine kann auch keine Rechtfertigung für Tote sein. Wenn man das ersetzen kann sind die Toten durch Verkehrsunfälle genauso überflüssig wie Böllertote.
Man kann Autos nicht durch Züge ersetzen in Deutschland. Wäre schön, wenn der ÖPNV so stark wäre ob Deutschland, ist er aber nicht. Wenn man hier auf dem Land kein Auto hat, hat man verloren. Drei Busse am Tag, oft kommt einer einfach nicht. Davon kann man das Leben nicht abhängig machen, folglich bleibt die Konsequenz wohl oder übel das Auto.
Wie gesagt sind Böller ein anderes Thema. Davon hängen keine Existenzen ab, das ist einfach nur eine sinnlose Spaßtätigkeit.
Du kannst dir ja mal die Mühe machen, meinen Kommentar unter dem von dir verlinkten Post zu lesen, da hab ich das schonmal so geschrieben.
Man kann sie nicht sofort ersetzen. Da wir nachhaltig seit Jahrzehnten gegen Bahnverkehr Politik machen, kann man allerdings sagen, dass Menschenleben zweitrangig sind. Die Anzahl der Menschen mit schlechter Anbindung, die Autos nutzen müssen, könnte deutlich minimiert werden.
Aber es ging ja um deinen Vergleich, von dem du mich immer noch nicht überzeugen konntest. Mittlerweile hab ich ehrlich gesagt auch eher das Gefühl, du schweifst mit Absicht ab. Ich denke, ich werde mich damit jetzt zurückziehen aus der Diskussion.
Du meinst den Vergleich von Feuerwerk und Autofahren?
Überflüssige Autofahrten sind genauso sinnlos wie Feuerwerk. Absicht ist das eine, aber ich schweif doch nicht ab.
Überflüssige Autofahrten, aber nicht allgemeingültig alle Autofahrten. Umgekehrt: alle Feuerwerke sind ohne Ausnahme überflüssig. Folglich ist es allein auf logischer Ebene einfach ein Fehlschluss und über diesen Fakt sind wir trotz langer Diskussion nicht gekommen, also nehme ich hier das argumentative Ende der Unterhaltung an.