• brainwashed@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    15
    ·
    edit-2
    16 hours ago

    Nehmt euch ma ein Beispiel. Der Mann hat seit Monaten chronische Ideenlosigkeit und lässt sich trotzdem jeden Morgen ins Büro fahren.

  • Edna (dey/sie)@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    6
    ·
    14 hours ago

    Der Krankenstand ist in Deutschland tatsächlich relativ hoch. Die Lösung ist allerdings nicht krank zur Aebeit zu gehen sondern gescheite Investitionen und gute Konzepte für Prävention und Gesundheitsförderung

    z.B. indem Gesundheit schon in der Schule fest verankert wird. Und etwa mehr Kassenplätze für Psychitherapeut:innen sowie natürlich mehr Geld für die Kommunen, dass die lokale Programme jnterstützen kömnegn

  • Yssedrauld@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    30
    ·
    1 day ago

    Ach hat er schnell mal seinen Dr.med. gemacht? Ne? Nur ein Dummschwätzer? Ja der Trottelkanzler halt.

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      25
      ·
      1 day ago

      Arbeitgeber hier. Nicht unser Populismus. Wir finden das auch scheiße, wer krank ist, soll Zuhause bleiben und nicht alle anderen arbeitsunfähig machen.

      • Obin@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        8
        ·
        edit-2
        22 hours ago

        Arbeitgeberverbände hier. Warum seid ihr dann Mitglieder und gebt uns Geld, damit wir Populismus wie diesen (z.B. Abschaffung der Lohnfortzahlung und Verbot von telefonischer Krankschreibung) machen, bzw. Politiker bestechen ihn zu machen?

        (Die Antwort ist, dass Arbeitgeber viel sagen, wenn der Tag lang ist, aber sich keine Gelegenheit entgehen lassen auf Arbeitnehmer draufzuhauen, wenn es auch nur einen Cent mehr Gewinnspanne verspricht. In diesem Beispiel ist krank zur Arbeit kommen direkt schlecht für sie, wenn dann mehr Leute kostspielig ausfallen. Aber wenn man jetzt Gesetze hätte, damit man entweder Alle zwingen kann krank zur Arbeit zu kommen, der Ausfall keine Kosten verursacht, man kranke beliebig entlassen könnte, oder am Besten alles das auf einmal, dann sieht plötzlich die Position der Arbeitgeber anders aus.)

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          10
          ·
          22 hours ago

          Nein, die Antwort ist, dass ihr nur DEN Arbeitgeber kennt und uns alle in einen Topf werft. Klar, dass dann nur ein homogenes Feindbild entstehen kann, ist auch einfacher, aber ich sag’s dir, wie es ist: von diesem Lobbyismus profitiere ich null.

          • Obin@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            5
            ·
            22 hours ago

            Das mag schon sein, ich kenne dich nicht und will dir hier nichts unterstellen. Nichtsdestotrotz sind die Anreizstrukturen für Arbeitgeber die, den Schutz ihrer Arbeitnehmer zum eigenen Profit zu reduzieren. Und je mehr Gewinn das verspricht, desto mehr geben sie aus um die Politik und den Diskurs dahingehend zu manipulieren.

            Und da ist was du sagst halt einfach falsch. Natürlich profitierst du von diesem Lobbyismus, wie könntest du nicht? Das kann dir zuwider sein, weil du (noch) Integrität und Anstand hast, und evtl. nur ein Kleinunternehmer bist, der tatsächlich selbst noch mitarbeitet und damit noch nicht komplett mit deinen Arbeitnehmern entsolidarisiert bist. Aber lass dir Zeit. Entweder macht dich der Erfolg (unter anderem auf Basis von arbeitgeberfreundlichen Gesetzen) auch zu einem von “denen”, deine Firma geht pleite, oder wird von einem größeren Unternehmen verschluckt, das diesen Lobbyismus macht und begrüßt.

            Der einzige Ausweg ist keine Arbeitgeber (mit Profitdenken) mehr zu haben (i.e. Kooperativen, Genossenschaften und Staat), andernfalls werden die herrschenden Anreizstrukturen immer dazu führen, dass Arbeitgeber (als Klasse) gegen das Wohl ihrer Arbeitnehmer agieren.

            • Sockenklaus@sh.itjust.works
              link
              fedilink
              arrow-up
              1
              ·
              57 minutes ago

              Der einzige Ausweg ist keine Arbeitgeber (mit Profitdenken) mehr zu haben

              Das ist leider nicht der Weisheit letzter Schluss: Ich bin für einen gemeinnützigen Arbeitgeber tätig und in der geschäftsführenden / Personalebene ist das Narrativ “Die Mitarbeiter sind aber viel ‘krank’, wir sollten bei mehr Leuten AU ab dem ersten Tag verlangen” weit verbreitet. Warum? Weil der Krankenstand tatsächlich sehr hoch ist und tatsächlich sehr hohe Kosten verursacht, die für uns ein Riesenproblem sind, alles ohne private Profitinteressen zu haben. Aber anstatt die (staatlichen) Kostenträger offensiv dafür zu kritisieren, dass die gezahlten Vergütungen zu niedrig sind, Tarifsteigerungen nicht vollständig refinanziert werden und auch andere Risiken (Kunde im Krankenhaus, es kann nichts abgerechnet werden, aber Personalkosten laufen weiter) nicht über die Vergütung kompensiert werden, wird lieber in Richtung Arbeitnehmer geschaut…

            • aaaaaaaaargh@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              12
              ·
              edit-2
              21 hours ago

              Ich werbe hier einfach mal für eine weitere Perspektive. Ich bin Arbeitgeber, das stimmt, aber ich bin das einfach aus der Motivation heraus, dass ich selbst keine Lust mehr auf “die” hatte und mich daher selbstständig gemacht hab. Nach wie vor arbeite ich für andere, mit dem Unterschied, dass mir wiederum weitere Menschen helfen. Die sind dann “meine” Arbeitnehmer. Aber wir sitzen mehr im selben Boot als ich mit irgendwelchen Großindustriellen oder was auch immer da das personifizierte Feindbild ist.

              Warum kann ich den Status so nicht leben, wie ich ihn mir erarbeitet habe und wie er sich für mich richtig anfühlt? Warum muss am Ende immer die Pleite stehen oder die Aufgabe? Ich halte das echt für zu einseitig, denn sieh es mal so: wenn wir immer in den Topf mit den anderen geworfen werden, dann haben wir alle zum Feind und keine Lobby. Ich profitiere überhaupt nicht von irgendwelchen Lockerungen der Arbeitszeit oder Krankheitsvorschriften, weil wenn man wenig Mitarbeiter hat, dann geht es zu allererst darum, dass diese sich gut fühlen, weil es extrem teuer und zeitintensiv ist, neue Mitarbeiter zu finden. Also kümmert man sich darum und tritt in den konstanten Dialog, zum Vorteil beider Seiten, die am Ende die gleiche sind. Ich will nichts anderes als mit anderen arbeiten, ohne von einem Arbeitgeber abhängig zu sein und wieder andere haben andere Motive, aber nicht alle davon müssen automatisch gegen die Arbeitnehmer sein. Einfach etwas mehr Zusammenhalt wäre hier schön und nicht alle gleich als böse Plantagenbesitzer verteufeln, die einfach nur diesem Hamsterrad ein wenig entkommen möchten.

              Fun fact: ich war lange Zeit in meiner eigenen Firma nicht der Bestverdienende, weil ich das unangemessen fand und ich hab es erst anpassen müssen, als mir das angeraten wurde, damit das Finanzamt mir keinen Betrug (wie auch immer der hätte stattfinden sollen) anmaßen kann.

              • Obin@feddit.org
                link
                fedilink
                arrow-up
                3
                ·
                edit-2
                20 hours ago

                irgendwelchen Großindustriellen oder was auch immer da das personifizierte Feindbild ist

                Du musst dich mal von diesem Feindbild-Ding trennen. Man muss Kapitalisten nicht von ihrem Kapital trennen, weil sie so böse Menschen sind, denen man nichts gönnt, sondern weil sie sich selbst und alle um sie herum unglücklich machen in einer Zerstörungsspirale die im Endstadium das ist, was wir jetzt gesellschaftlich sehen und noch sehen werden. Das sind historisch-materialistische Kräfte die das System, wenn man es aufbaut wie unseres in diese Richtung treiben, keine fiesen Individuen die ihren Bart zwirbeln und in ihrem dunklen Turm finster lachen.

                Warum kann ich den Status so nicht leben, wie ich ihn mir erarbeitet habe und wie er sich für mich richtig anfühlt?

                Kannst du ja. Treibt halt die Gesellschaft in den Ruin. Und es kann immer nur der Ruin sein, weil das System nicht darauf ausgelegt ist ein kleines, funktionierendes Unternehmen in seinem homöostatischen Zustand der Nachhaltigkeit zu belassen. Du wächst entweder und strebst, oder du wirst von den wachsenden und strebenden überrollt.

                Ich profitiere überhaupt nicht von irgendwelchen Lockerungen der Arbeitszeit oder Krankheitsvorschriften, weil wenn man wenig Mitarbeiter hat, dann geht es zu allererst darum, dass diese sich gut fühlen, weil es extrem teuer und zeitintensiv ist, neue Mitarbeiter zu finden. Also kümmert man sich darum und tritt in den konstanten Dialog, zum Vorteil beider Seiten, die am Ende die gleiche sind. Ich will nichts anderes als mit anderen arbeiten, ohne von einem Arbeitgeber abhängig zu sein und wieder andere haben andere Motive, aber nicht alle davon müssen automatisch gegen die Arbeitnehmer sein.

                Ich hatte doch exakt dieses Beispiel des noch nicht entsolidarisierten Kleinunternehmers gebracht. Dann wächst deine Firma ein bisschen weiter und du übernimmst auf einmal mehr die Entscheidungen und Kundenakquise als die reguläre Arbeit. Dann wächst deine Firma ein bisschen weiter und die Beschäftigten hätten gerne einen Betriebsrat, und das ist noch genau der Mitarbeiter mit dem du nicht so gut kannst. Fieser Betriebsrat, ich stehe doch total auf der Seite meiner Arbeitnehmer, was brauchen diese undankbaren Säcke einen Betriebsrat!? Dann wächst du ein bisschen weiter und es treten ein paar deiner Beschäftigten einer Gewerkschaft bei, evtl. gibt es einen Warnstreik. Immer noch so undankbar obwohl es der Firma so gut geht, du hattest ja erst ganz von selbst Gehaltserhöhungen beschlossen, die fast die Inflation ausgleichen, was mehr ist als jede andere Firma hier zahlt!? Du wirst dann von einem Unternehmerverband kontaktiert, die über Kanäle erfahren haben, dass deine Mitarbeiter mit der mit ihnen konkurrierenden Gewerkschaft liebäugeln, hier sind ein paar Beispiele, wie dein Unternehmen kaputt gehen kann wenn man nur diesen fiesen geschäftsschädigenden Gewerkschaften erlaubt Fuß zu fassen. Und das wäre ja auch zum Leid deiner Mitarbeiter, weil dann hätten sie keinen Arbeitsplatz mehr. Und so weiter und so fort.

                Du kannst dir jetzt einreden, dass das nie du sein wirst, oder dass das ein unrealistisches Beispiel ist, aber wir kennen den Endzustand dieses Systems, wir wissen wohin das führt: Amerika. Die sind nicht “einfach anders”, die sind uns einfach ein bis zwei Jahrzehnte in diesem Prozess voraus. Und du musst dir wirklich, wirklich eingestehen, dass auch wenn du super-integer und unkorrumpierbar durch Erfolg und Reichtum bist und dir das Wohl deiner Mitarbeiter über alle Stadien deines Unternehmens ehrlich am Herzen liegen wird, du dennoch, wenn auch indirekt, davon profitieren wirst wenn die Lobby den Arbeitsmarkt dereguliert (nichts anders ist es). Du wirst es leichter haben problematische Mitarbeiter, bei denen alles Verhandeln und Gespräche führen nichts hilft, zu entlassen. Du wirst es einfacher haben in schlechten wirtschaftlichen Lagen (von denen es die kommenden Jahrzehnte viele geben wird), zum Wohl deines Unternehmens, die Schraube ein klein wenig anzuziehen. Das einzugestehen und wahrzunehmen macht dich nicht zum Feind, sondern resistenter dagegen tatsächlich in diese oben beschriebene Schiene zu fallen.

                Wenn wirklich alles was du sagst stimmt, dann hast du keinen Grund hier reflexartig dagegen zuargumentieren. Dann kannst du eingestehen, dass dieses System, wie es ist, trotz guten Unternehmern wie dir, fehlerhaft ist und wir alle besser dran wären wenn es keine Unternehmen/Betriebe im Privatbesitz gäbe.

                • aaaaaaaaargh@feddit.org
                  link
                  fedilink
                  arrow-up
                  2
                  ·
                  edit-2
                  12 hours ago

                  In erster Linie lasse ich mir ungern Schlussfolgerungen in den Mund legen, insbesondere nicht, wenn sie auf Glaubenssätzen beruhen, die mich nicht überzeugen - das verstehst du sicher, denn ich denke, du würdest das auch nicht wollen. Gleichermaßen halte ich nichts davon, was ich geschrieben habe, für reflexartig, sondern wir sind lediglich im Dissenz über einige Dinge.

                  Ich halte es für unrealistisch und vor allen Dingen nicht nachhaltig, Systeme zu sprengen, mit denen man nicht zufrieden ist. Man kann auch innerhalb eines als antagonistisch interpretierten Systems alternativ agieren und das ist - anders als von dir suggeriert - nicht ein automatischer Todesstoß für den Versuch. Du kannst dich ja umgekehrt auch gern fragen, was wohl nützlicher ist, dagegen sein oder aktiv anders handeln.

                  Ich weiß nicht, ich bedaure irgendwie, dass du so viele freie Annahmen benötigst, um deine Sicht der Dinge zu verargumentieren, weil du, wie mir scheint, meinesgleichen nichtsdestotrotz als etwas per se schlechtes erachtest oder etwas, das gerade im Embryostatus einer bösen Entität zu sein scheint. Das kann man so sehen, aber halt auch nur, wenn man da viele Vorurteile hat oder in Schubladen denkt. Ich teile deine Ansicht überhaupt nicht, dass die Lösung zu mehr Gerechtigkeit in der Verstaatlichung sämtlicher Bestrebungen liegt. Ich hätte indes gern mehr Chancengleichheit für kleine Unternehmen, mehr Motivation, die eigenen Ideale und Visionen in diesen zu manifestieren, anstatt sie direkt mit dem gleichen Maß zu messen, das man (zu Recht) großen Figuren in diesem Spiel gegenüber anbringt. Nicht alle sind per se Egoisten und nicht jeder wird automatisch böser Kapitalist. Das weiß man meist erst so richtig, wenn man sich einmal auf diesen Weg begibt und spürt, wie dornig er ist. Trotzdem bleiben manche von uns einfach Idealisten und daran ist nichts verkehrt.

            • brainwashed@feddit.org
              link
              fedilink
              arrow-up
              1
              ·
              16 hours ago

              Mal anders: für den AG ist eigentlich egal welche Rechte der AN hat solange alle anderen Arbeitgeber die selben gewähren müssen. Was immer das kostet wird dann eingepreist und spiegelt sich im Lohnniveau wieder. Das ist Haupterklärung für höhere Gehälter in US.

    • Missy@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      14
      ·
      1 day ago

      Ich hatte vor zwei Wochen eine Nebenhöhlenentzündung. Freitag Brückentag, mein Arzt hat Urlaub, die Vertretung hätte die Versichertenkarte benötigt(somit nicht telefonisch AU möglich), und ich muss eine AU vorlegen.

      Dann auch noch Probezeit und über Zeitarbeit angestellt. Also Kündigung riskieren oder krank zur Arbeit? Hab dann einen Kollegen sicher angesteckt(fiel 3 Tage aus).

  • Daniel_@discuss.tchncs.de
    link
    fedilink
    arrow-up
    53
    ·
    1 day ago

    Ich muss zugeben, dass ich zuerst auch die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung in Verdacht hatte. Und ich kenne EINEN konkreten Fall bei mir in der Arbeit, bei der der Kollege zugab diese Form hin und wieder auszunutzen. Aber lt. Statista wird wohl ein anderer Grund vermutet:

    …So erklärt die DAK den sprunghaften Anstieg des Krankenstandes in erster Linie mit einem statistischen Effekt im Zuge der neuen elektronischen Erfassung von Krankschreibungen (eAU) spätestens seit 2022. Mussten Versicherte zuvor ihre Krankschreibung selbst bei den Krankenkassen einreichen, wird diese jetzt elektronisch von den Arztpraxen übermittelt, was eine deutlich genauere Erfassung zur Folge hat…

    • birne@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      40
      ·
      1 day ago

      Ich gestehe hier an dieser Stelle, dass ich schuldig bin. Hab in meinem Leben nicht ein einziges Mal eine Krankschreibung an meine Krankenkasse geschickt.

      • Elvith Ma'for@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        22
        ·
        1 day ago

        Ich hab früher auch immer angenommen, dass die Krankenkasse das ja weiß, weil es der Arzt verordnet und der meine Karte hatte. Ich hab das erst kurz vorher angefangen als ich wegen einer Phase mit viel Papierkram die App der Krankenkasse installiert hatte und darüber drauf gestoßen bin, dass ich das hätte melden sollen…

        • Black616Angel@discuss.tchncs.de
          link
          fedilink
          arrow-up
          2
          ·
          1 day ago

          Also die Barmer hat sich auch vor der elektronischen Erfassung immer in der App bei mir gemeldet, dass eine Krankschreibung eingegangen ist.
          Zumindest bei mir ging das also auch immer ohne.

          • SpongyAneurysm@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            2
            ·
            edit-2
            22 hours ago

            Dann war das vermutlich ein Service deiner Arztpraxis. Ich hatte (ebenfalls vor der elektronischen Meldung) ne längere Krankheitsphase inkl. Krankengeld und musste deswegen immer nachweisen, dass ich immer noch krank bin. Bei dem einen Arzt haben die das selber an die Kasse geschickt, aber als ich die Praxis gewechselt hab, musste ich das dann selber machen.

            War immer ne Rennerei. Diese elektronische Meldung ist ein Segen.

            In der Regel ist das für den ansonsten gesunden Arbeitnehmer, der mal ne Woche wegen Schnupfen krankgeschrieben ist und dann wieder zur Arbeit geht auch egal, ob die Kasse das jetzt erfasst hat oder nicht. Aber wenn dann - wie bei mir - was längerfristiges draus wird und es um die Lohnfortzahlung und Krankengeld geht, oder am Ende gar die Berufsunfähigkeitsversicherung einspringen muss, dann hat das Auswirkungen, dass das von Anfang an lückenlos dokumentiert sein muss.

        • HansGruber@sh.itjust.works
          link
          fedilink
          arrow-up
          19
          ·
          edit-2
          1 day ago

          Korrigiert mich wenn ich falsch liege. Aber die Notwendigkeit die Meldungen abzugeben bestand darin dass nach 6 Wochen die KK die Lohnfortzahlung übernimmt. Dafür muss sie aber wissen dass du bereits 6 Wochen mit der gleichen Krankheit ausfällst. Ich gestehe auch, ich hab das nie gemacht. Hat auch niemanden interessiert.

    • HansGruber@sh.itjust.works
      link
      fedilink
      arrow-up
      9
      ·
      1 day ago

      Blöde Frage am Rande aber müssten die Unternehmen denn nicht selbst am Besten wissen ob die Zahlen denn wirklich steigen? Wieso äußert man sich da nicht? Oder geht das in meiner Bubble unter.

      • rumschlumpel@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        7
        ·
        1 day ago

        Unternehmen sind ja anscheinend genau die, die wollen, dass Leute krank zur Arbeit gehen. Für logische Argumente wie “dann stecken sie ihre Kollegen auch an” haben sich Unternehmer noch nie interessiert.

        • Asinus@feddit.org
          link
          fedilink
          arrow-up
          5
          ·
          1 day ago

          Das wäre ja auch ein Übermorgen-Problem. Wo bleibt da die Wertschöpfung von heute?

        • poVoq@slrpnk.net
          link
          fedilink
          arrow-up
          1
          ·
          24 hours ago

          Naja, wenn ich mich richtig an die Statistik erinnere, ist die Mehrzahl der Krankschreibungen in Deutschland nicht durch ansteckende Krankheiten bedingt, sondern durch so Sachen wie reumatische Erkrankungen und psychologische Dinge. Typische Zeichen einer alternden und auch sonst problematischen Gesellschaft die eigentlich nur duch Arbeitszeitreduktion gemildert werden könnte.

          • rumschlumpel@feddit.org
            link
            fedilink
            arrow-up
            1
            ·
            23 hours ago

            Teil des Problems ist hier, dass immer noch viel zu viele mit ansteckenden Krankheiten zur Arbeit gehen, das ist so tief drin dass es teilweise sogar gegen die expliziten Wünsche der Vorgesetzten geschieht (eher nicht die Mehrheit der Vorgesetzten, aber auch Chefs sind kein Monolith).

            Nichtansteckende Krankheiten sind natürlich auch ein großes Problem. Ich bin ja selbst wegen Krankheit langfristig arbeitsunfähig.

      • Kissaki@feddit.org
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        1
        ·
        23 hours ago

        Vor allem geht vieles oder alles an der Merz’schen Bubble vorbei. Auch wenn sich jene mit Expertise äußern.

        Wo soll man sich als Unternehmen äußern? Wo würde die Presse das aufgreifen und wo würden wir das (sonst) irgendwie mitbekommen?

        Merz labert scheisse. Presse druckt es ab. Hinterfragt und mit Kontext bzw anderen Meinungen gespickt wird es in der Nachrichtenpresse eher selten / bei nur wenigen Nachrichtenmedien.

  • SapphireSphinx@feddit.orgOP
    link
    fedilink
    arrow-up
    60
    ·
    edit-2
    1 day ago

    Das macht die Sache natürlich kompliziert, wenn man die Menschen ganz offen hasst, die einen am Ende wählen sollen… Andererseits, habt ihr eigentlich ein eigenes Flugzeug? Na also, was erwartet ihr dann?

    • Tarogar@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      10
      ·
      1 day ago

      Aber es ist doch offensichtlich so das mehr als genug in der Mittelschicht ein Privatflugzeug haben. Gut es ist aus einem Blatt Papier gefaltet weil ein echtes zu teuer ist aber sie haben eins…

      Was erwartet man von jemandem der Menschen verachtet die weniger haben als er weil die sind ja nur faul und ständig krank. Und er ist ja “nur obere Mittelschicht”. Und dabei gut ignoriert das der normalo heutzutage kaum noch in der Lage ist sich eine Wohnung zu leisten.

      Man wird ja auch den Spitznamen fotzenfritz in der Kindheit nicht von ungefähr bekommen haben. War eben wahrscheinlich schon immer so ein arschloch.

  • setsubyou@lemmy.world
    link
    fedilink
    arrow-up
    44
    ·
    1 day ago

    Ich kann verstehen wenn die alle krank sind weil mir auch immer leicht übel wird wenn ich den Merz sehe.

  • squirrel@piefed.kobel.fyi
    link
    fedilink
    English
    arrow-up
    30
    ·
    1 day ago

    Vielleicht ist er selbst Mitverursacher des Problems. Ein Gedankenspiel: Max Mustermann hört immer wieder von Merz und aus Medien die darüber berichten, dass er sich nicht krankmelden soll wenn er krank ist. Max fährt nun krank mit Bahn und Bus zur Arbeit, wobei er potenziell weitere Menschen anstecken kann. Max ist dann krank bei der Arbeit und steckt dort potenziell ebenfalls weitere Menschen an. Dadurch sind aus einem Krankheitsausfall wahrscheinlich mehrere geworden, die wieder das Potential haben weitere anzustecken. Je öfter Merz diesen Mist wiederholt, desto mehr Max Mustermanns wird es geben, die krank zu Arbeit gehen, weil sie sich unter Druck gesetzt fühlen, umso mehr Krankheitsfälle wird es geben.

    • rumschlumpel@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      15
      ·
      1 day ago

      Mal von den ganzen Mustermanns abgesehen, die explizit von ihren Chefs unter Druck gesetzt werden, krank zur Arbeit zu gehen.

    • Ontimp@feddit.org
      link
      fedilink
      arrow-up
      8
      ·
      1 day ago

      Aber echt, Merz redet hätten wir aus we Pandemie nichts darüber gelernt was risikoreiches Verhalten in der Verbreitung von Infektionskrankheiten ist.

      • rumschlumpel@feddit.org
        link
        fedilink
        arrow-up
        3
        ·
        edit-2
        23 hours ago

        Haben wir ja auch nicht, jedenfalls nicht die, die Entscheidungsgewalt haben. Ausnahmen gibt es natürlich selbst bei Managern, aber ich habe nicht den Eindruck, dass sich in der Breite wirklich was verändert hat.

  • Mîm@lemmy.zip
    link
    fedilink
    arrow-up
    16
    ·
    1 day ago

    Fast immer, wenn der den Mund aufmacht, denke ich mir: asozialer Fatzke.
    (mannchmal ist er auch einfach nur ein rückratloser Feigling)

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    13
    ·
    1 day ago

    Merz geht den CxU-Weg: wenn man lange genug die Augen zumacht, ist das Problem bestimmt von allein gelöst.