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In die Wege geleitet wird das durch massive Desinformation, etwa über die Plattform X. Wenn sich die EU wehrt, wie mit dem Digital Services Act (DSA) und gegen manipulative Desinformation Millionenstrafen verhängt, reagiert die Regierung Trump mit Einreiseverboten und Deportationsdrohungen gegen die Vertreter von NGOs, die Fake News und Desinformation aufzeigen.

Wenn die EU hier einknickt, ist sie verloren. Die Europäer müssen aber mehr tun als nur standhaft bleiben. Sie müssen eine unabhängige, kritische, Antifake-Information fördern. Und sie müssen, vor allem in Österreich, damit aufhören, solche Desinformationsschleudern auch noch mit Medienförderung zu bedenken.

  • Witziger_Waschbaer@feddit.org
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    6 hours ago

    Am Sonntag ist der erste digital independence day! https://di.day/

    Bietet Menschen aus eurem Umfeld die Gelegenheit, einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Musk, Thiel und co zu gehen. Erklärt ihnen, warum signal eine gute Alternative zu whatsapp ist. Erklärt ihnen das Fediverse. Helft ihnen dabei, zu einem vernünftigen Mail-Anbieter zu wechseln. Wirkt vielleicht wie ein kleiner Schritt, bietet aber auch die Möglichkeit, darüber zu reden warum das sinnvoll ist.

  • plyth@feddit.org
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    8 hours ago

    Wenn die EU hier einknickt, ist sie verloren.

    Die EU ist schon viel früher eingeknickt. Z.B. der Euro konnte nie so stabil sein, wie er versprochen wurde. Es geht nicht um die Manipulation selber sondern darum, wer den Einfluss hat.

  • Kissaki@feddit.org
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    1 day ago

    Die EU hatte eine Umfrage/Anfrage zu Feedback bzgl Desinformation usw, ich glaube gegen Beginn letzten Jahres. Zum Glück ist man sich des Problems zumindest bewusst und arbeitet daran. Auch wenn dieser Prozess (viel zu) langsam läuft.

    Wo systematisch verbreitete Desinformation hinführt sieht man aktuell in den USA, und bei uns auch am Erfolg der AfD. Trump bereichert sich und interessiert sich keineswegs für Fakten, Menschenrechte, sein Volk, oder seine Wähler.

    Putin sagt Trump am Telefon „die Ukraine hat Raketen auf meinen Wohnsitz geschossen”, und Trump verbreitet das weiter, egal ob überzeugt oder korrupt, während sein eigener Geheimdienst (und diverse andere Indizien und Quellen) ihm das Gegenteil sagen. Desinformation ist der Beginn des Untergangs von Vielem.

    In einem der CCC-Vorträge wird das Problem auch deutlich geschildert: KI halluziniert Quellen, Autoren fügen das in Wikipedia, und Studenten fragen in der Uni-Bibliothek nach diesen Quellen, die es nicht gibt, und glauben dann an verschwörerisches Vorenthalten statt sich über die Qualität Ihrer Quellen Gedanken zu machen oder selbst die Quellen genauer zu recherchieren.

    Es ist traurig, und beängstigend.

  • Aniki@feddit.org
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    1 day ago

    Upvote weil es stimmt ja, wir brauchen bessere Informationssysteme.

    Aber der Artikel geht mir hier nicht darauf ein, wie das im Detail gestaltet werden soll. Im Artikel heißt es z.B. nur:

    Sie müssen eine unabhängige, kritische, Antifake-Information fördern.

    Ok, man muss also Informationen fördern, die nicht fake-narrative verbreiten. Aber das muss man auch tun, d.h. man muss einen Rahmen für qualitativ hochwertige Informationsangebote schaffen. Es genügt nicht, nur Fake-Informationen zu verbieten, sonst gibt es am Ende gar keine Informationen mehr und es entsteht ein Informations-Vakuum. D.h. ich denke, die Förderung “gesunder” Nachrichtenangebote ist wichtiger als das Verbieten von ungewollter Information. Und das kommt mir im Artikel zu kurz. Wie genau soll man qualitativ hochwertige Informationsketten sicherstellen? Worauf beruhen diese und wie werden die umgesetzt?

    • plyth@feddit.org
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      8 hours ago

      D.h. ich denke, die Förderung “gesunder” Nachrichtenangebote ist wichtiger als das Verbieten von ungewollter Information.

      Ein ganz wichtiger Gedanke.

      Wie genau soll man qualitativ hochwertige Informationsketten sicherstellen?

      Analog zum Lieferkettengesetz

      Worauf beruhen diese und wie werden die umgesetzt?

      Das ist die Herausforderung.

  • it_depends_man@lemmy.world
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    1 day ago

    Vor kurzem sagte Wladimir Putin vor der russischen Militärführung, es sei “unwahrscheinlich”, dass “mit den jetzigen politischen Eliten” in Europa überhaupt eine Lösung möglich ist – nicht nur in Sachen Ukraine. Das werde erst “nach einer Auswechslung der politischen Eliten in Europa” möglich sein.

    Aha. Wann. Wo. Quellenarbeit? Lieber nicht? Aber sich über Desinformation beschweren, genau mein Humor.

    Ich zweifel dabei nicht an das die Darstellung stimmt. Aber das unterscheidende Merkmal zwischen guter Information und Desinformation ist der Nachweis. Wer das nicht liefert, unterstützt eigentlich praktisch Desinformation.

      • Chewy@discuss.tchncs.de
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        1 day ago

        Das das nicht notwendig ist, nervt mich massivst. Es ist im Nachhinein praktisch nicht mehr möglich, herauszufinden, wo eine Falschinformation her kommt, weil Artikel keine Quellen angeben.

        Zumindest bei ziemlich “unwichtigen” Themen ist mir das schon aufgefallen, wenn ein Journalist eine Aussage missinterpretiert und plötzlich als Überschrift auf diversen Portalen landet. Wenn sie angeben würden, wo sie abgeschrieben haben, könnte man viel leichter Fake-News-Verbreitende-Seiten erkennen.

      • it_depends_man@lemmy.world
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        1 day ago

        Eine Zeitung muss keine Quellenangaben zu Dingen angeben, die vor kurzem passiert sind.

        Warum? Was ist denn das für eine Logik? Hast du das einfach beschlossen oder wie funktioniert das?

        Auch was du da verlinkt hast ist nur eine sekundäre Quelle. Das könnte KI generiert oder falsch übersetzt sein, ich kann kein russisch. Die wahre Quelle wäre ein offizielles Video von dieser Rede von einer offiziellen russischen Regierungsseite, ich weiß aber nicht ob es das so gibt. Irgendjemand hat da wohl gefilmt.

        Und wieso bin ich der Arsch wenn ich nach einer ordentliche Quelle Frage, als Kommentar zu einem Artikel zu Desinformation?!?

        I feel like I’m taking crazy pills!

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          9 hours ago

          Da hast du mich missverstanden: Ich weiß nicht, ob ich es gut finde, aber Zeitungen geben normalerweise nur sehr selten Quellen an und haben das auch noch nie gemacht. Das liegt historisch daran, dass sie ursprünglich schnell am gleichen Tag erstellte “Wegwerfprodukte” sind und dass sich solche Quellenangaben dort nur schlecht unterbringen lassen. Im Internet ließen sich sicherlich Links zu Originalquellen unterbringen, aber auch das hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht etabliert. Meistens ist ein eingebundener Tweet der Höhepunkt einer Quellenangabe, den man von Nachrichtenseiten erwarten kann.

          Das ist sicherlich nicht perfekt, aber ich war etwas irritiert, dass ausgerechnet bei einem Russland/Putin-Thema jemand dann auf die Idee kam, von Desinfo zu sprechen, weil eine Zeitung agiert wie Zeitungen seit Anbeginn des Zeitungswesens agieren.